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Begleitete und sichere Integration-Migration von Fach- und Pflegekräften aus Drittstaaten - Interessenvertretung GsundheitTransfer u Verkehr

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Strategien > Gesundheitsreform 2026
Begleitete und sichere Integration/Migration von Ärzten/innen, Fach- und Pflegekräften aus Drittstaaten ...

Strukturelle Stabilisierung des deutschen Gesundheitswesens durch qualitätsgesicherte Fachkräftezuwanderung, Sicherheitsarchitektur und integrierte Wohn- und Integrationskonzept
Stand: Januar 2026

Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr


1. Ausgangslage und Handlungsdruck

Der demografische Wandel und die fortschreitende Überalterung der Bevölkerung haben den Mangel an Ärztinnen und Ärzten, medizinischem Fachpersonal sowie Pflegekräften zu einer strukturellen und dauerhaften Herausforderung für das deutsche Gesundheitswesen gemacht. Bereits heute sind Versorgungsengpässe, Überlastung des Personals sowie Einschränkungen der Versorgungsqualität vielerorts Realität.

Die Rekrutierungspotenziale innerhalb Europas gelten als weitgehend ausgeschöpft. Gleichzeitig verschärfen inner¬europäische Abwerbeeffekte die Situation, ohne nachhaltige Entlastung zu schaffen. Vor diesem Hintergrund richtet sich der strategische Fokus zunehmend auf Drittstaaten wie Indien, China und die Vereinigten Arabischen Emirate, in denen:
• hohe Ausbildungs- und Qualifikationsstandards,
• ausgeprägte Motivation und Mobilitätsbereitschaft,
• staatlich geförderte Ausbildungsstrukturen eine realistische und nachhaltige Perspektive für den deutschen Arbeitsmarkt eröffnen.

2. Systemische Fehlentwicklungen im Status quo

2.1 Kostenintensive und qualitätsmindernde Zeitarbeitsmodelle

Zur kurzfristigen Kompensation des Personalmangels greifen zahlreiche Einrichtungen auf ausländische Zeitarbeitsunternehmen zurück. Diese Modelle sind jedoch mit erheblichen strukturellen Nachteilen verbunden:
• Extrem hohe Kosten: Zeitarbeitskräfte verursachen regelmäßig Kosten, die bis zu dreimal so hoch sind wie die einer fest angestellten Pflegekraft.
• Qualitative Defizite: Unzureichende Sprachkenntnisse sowie fehlende Kenntnisse deutscher Versorgungs-, Dokumentations- und Sicherheitsstandards.
• Überlastung des Stammpersonals: Kompensationsaufwand führt zu erhöhtem Krankenstand und steigender Kündigungsquote.
• Fiskalische Schieflage: Viele Zeitarbeitsunternehmen sind in Deutschland nur eingeschränkt steuerpflichtig und entrichten lediglich ein Minimum an Sozialabgaben.

Diese Praxis ist weder wirtschaftlich noch qualitätsorientiert und verschärft den Fachkräftemangel mittel- bis langfristig.

2.2 Ökonomisierung und Vertrauensverlust

Zusätzlich führen strukturelle Unterfinanzierung, wachsender Kostendruck sowie der Einfluss renditeorientierter Investoren zu einer fortschreitenden Erosion von Qualität, Sicherheit und Menschlichkeit im Gesundheitswesen.

Öffentliche Forderungen nach immer weiter sinkenden Kosten sowie zusätzliche finanzielle Belastungen für Patientinnen, Patienten und Beitragzahlende bei gleichzeitig sinkendem Qualitätsniveau erzeugen zunehmenden gesellschaftlichen Unmut. Diese Entwicklung ist weder innovativ noch zukunftsfähig und gefährdet Deutschlands Position als leistungsfähiger Gesundheitsstandort.

3. Strategischer Kernansatz: Substitution statt Notlösung

3.1 Austausch von Zeitarbeit durch qualifizierte Drittstaaten-Fachkräfte

Ziel ist der systematische Ersatz kostenintensiver Zeitarbeitsmodelle durch:
• hochqualifizierte Pflege- und medizinische Fachkräfte aus Drittstaaten,
• nachweisbares Sprachniveau von mindestens B2, perspektivisch C1,
• sozialversicherungspflichtige Festanstellung,
• langfristige Integration in deutsche Versorgungsstrukturen.

Bereits der Austausch von 10.000 Zeitarbeitenden durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte ermöglicht:
• Einsparungen von ca. 600 bis 900 Mio. EUR,
• signifikante Reduktion von Krankenständen und Fluktuation,
• nachhaltige Stabilisierung der Versorgungsqualität.

4. Qualitätssicherung und Sicherheitsarchitektur

4.1 Staatlich abgestimmter Background-Check vor Ausreise

Neben hohen Ausbildungsstandards unterliegen Kandidatinnen und Kandidaten aus den genannten Drittstaaten nach Abstimmung mit der IGTV bereits vor Ausreise einem umfassenden staatlich koordinierten Background-Check zur Sicherheit deutscher Arbeitgeber und der nationalen Öffentlichkeit. Dieser umfasst:
• Echtheitsprüfung von Identität und Ausbildungsnachweisen,
• erweitertes polizeiliches Führungszeugnis,
• Finanz-Screening (vergleichbar mit Schufa-Strukturen), insbesondere zur Ausschlussprüfung von:
o Dokumentenkauf,
o Schleuseraktivitäten,
o intransparenten Finanzierungswegen,
• Social-Screening, um:
o Kriminalisierung,
o Instrumentalisierung,
o Radikalisierungstendenzen
präventiv auszuschließen.

Diese Sicherheitsarchitektur stärkt Vertrauen, gesellschaftliche Akzeptanz und Rechtssicherheit.

5. Innovation: FMIK – Freiwillige Migrations- & Integrationskontrolle

5.1 Zielsetzung

Um innere Sicherheit und gelingende Integration langfristig zu gewährleisten, schlägt die IGTV die Einführung der FMIK vor.

5.2 Struktur und Umsetzung
• Einrichtung einer FMIK unter staatlicher Aufsicht (z. B. BAMF oder zertifizierte Integrationsdienste).
• Zielgruppen:
o neuangekommene Ärztinnen und Ärzte,
o Pflege- und medizinische Fachkräfte.

5.3 Instrumente der FMIK
• Regelmäßige Sozialverhaltensprüfungen, u. a.:
o freiwillige Selbstauskünfte,
o Social-Media-Monitoring,
o aktualisierte Führungszeugnisse (z. B. quartalsweise),
• unregelmäßige Pass- und Identitätskontrollen.

5.4 Nutzen der FMIK
• Erhöhte Integrationswahrscheinlichkeit und Sicherheit,
• Schutz der Neuankommenden vor:
o Kriminalisierung,
o Instrumentalisierung,
o Radikalisierung,
o Schleusernetzwerken,
• deutlich höhere Vermittlungs- und Beschäftigungsfähigkeit durch dokumentierte Vertrauenswürdigkeit.

6. Flankierende Integration durch Integrationsquartiere (Boarding-Häuser)

Zur nachhaltigen sozialen und beruflichen Integration wird ein begleitendes Wohn- und Sozialkonzept vorgeschlagen.

6.1 Modulbauweise für Integrationsquartiere
(Verweis auf separates Strategie- und Positionspapier)

6.2 Umwandlung von Bürogebäuden und sogenannten Schrottimmobilien
(Verweis auf separates Strategie- und Positionspapier)

6.3 Einbindung bildungsfähiger Grundbürger mit Migrationsstatus 3
(Verweis auf separates Strategie- und Positionspapier)

Vorteil:
Synergieeffekte aus Integration, Wohnraumbeschaffung, sozialer Aktivierung und Sicherheitsstruktur in einer klar regulierten, kontrollierten und integrationsfördernden Umgebung.

7. Gesamtwirtschaftliche und strategische Effekte
• Massive Entlastung der Gesundheits- und Pflegefinanzierung
• Steigerung der Versorgungsqualität und Patientensicherheit
• Entlastung und Stabilisierung des Stammpersonals
• Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz internationaler Fachkräftezuwanderung

Durch diese Faktoren erhöht sich der Qualitätsstandard des deutschen Gesundheitswesens deutlich und macht Deutschland wieder attraktiv für Gesundheits- und Medizintourismus, vergleichbar mit den 1960er bis 1990er Jahren. Daraus resultieren zusätzliche Einnahmen für Kliniken, Regionen und das Gesamtsystem.

8. Schlussfolgerung

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist kein temporäres Problem, sondern eine strukturelle Realität. Notlösungen wie kostenintensive Zeitarbeit verschärfen die Lage. Ein strategischer Systemwechsel hin zu qualitätsgesicherter, sicherheitsüberprüfter und integrationsbegleiteter Fachkräftezuwanderung ist zwingend erforderlich.

Die Kombination aus internationaler Rekrutierung, FMIK, Integrationsquartieren und klaren Qualitäts- und Sicherheitsstandards bietet Deutschland die Chance, Wirtschaftlichkeit, Qualität und Menschlichkeit wieder in Einklang zu bringen und sich langfristig als stabiler, sicherer und international attraktiver Gesundheitsstandort neu zu positionieren.

Für einen strategischen Systemwechsel in der Gesundheits- und Pflegeversorgung – Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit statt teurer Notlösungen
Stand: Januar 2026

Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr

1. Politische Ausgangslage

Der Fachkräftemangel im deutschen Gesundheits- und Pflegesystem hat ein Ausmaß erreicht, das die Funktionsfähigkeit der Daseinsvorsorge unmittelbar gefährdet. Der demografische Wandel, die zunehmende Überalterung der Bevölkerung sowie der gleichzeitige altersbedingte Personalausstieg führen zu einer dauerhaften strukturellen Unterversorgung mit Ärztinnen und Ärzten, medizinischem Fachpersonal und Pflegekräften.

Innerhalb Europas sind die Rekrutierungspotenziale faktisch ausgeschöpft. Nationale Alleingänge, Abwerbewettbewerbe zwischen EU-Staaten sowie kurzfristige Kompensationsmodelle haben sich als politisch wie ökonomisch wirkungslos erwiesen. Deutschland steht daher vor der politischen Notwendigkeit, internationale Fachkräftezuwanderung strategisch, qualitätsgesichert und sicherheitsorientiert neu zu ordnen.

2. Politisches Problemversagen im Status quo

2.1 Zeitarbeit als politisch geduldete Fehlsteuerung

Die faktische Abhängigkeit von – häufig ausländischen – Zeitarbeitsunternehmen stellt eine systemische Fehlsteuerung dar:
• Zeitarbeit verursacht Kosten von bis zum Dreifachen einer Festanstellung.
• Viele Anbieter sind in Deutschland nur eingeschränkt steuerpflichtig und leisten minimale Sozialabgaben.
• Sprachliche und fachliche Defizite führen zu Überlastung des Stammpersonals, erhöhtem Krankenstand und steigenden Kündigungsquoten.
• Öffentliche Mittel werden ineffizient eingesetzt, ohne nachhaltige Versorgungssicherheit zu schaffen.
Politisch betrachtet handelt es sich um eine Subventionierung von Ineffizienz, die weder den Beschäftigten noch den Patientinnen und Patienten zugutekommt.

2.2 Ökonomisierung statt Versorgungssicherheit

Strukturelle Unterfinanzierung, permanenter Kostendruck und der Einfluss renditeorientierter Investoren haben zu einer schleichenden Erosion von Qualität, Sicherheit und Menschlichkeit geführt. Politische Forderungen nach weiteren Kostensenkungen bei gleichzeitiger Erhöhung von Eigenbeteiligungen untergraben das Vertrauen der Bevölkerung in das Gesundheitssystem.

Diese Entwicklung ist weder sozialpolitisch verantwortbar noch gesundheitspolitisch zukunftsfähig und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

3. Politische Zielsetzung

Ziel dieses Positionspapiers ist ein strategischer Systemwechsel mit folgenden Leitprinzipien:
1. Versorgungssicherheit vor Kostenfixierung
2. Festanstellung vor Zeitarbeit
3. Qualität und Integration vor kurzfristiger Verfügbarkeit
4. Sicherheit, Transparenz und gesellschaftliche Akzeptanz

4. Politische Kernforderungen

4.1 Strategische Fachkräftezuwanderung aus Drittstaaten
Deutschland muss seine Gesundheits- und Pflegeversorgung gezielt durch hochqualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten wie Indien, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten sichern. Diese Staaten verfügen über:
• hohe Ausbildungsstandards,
• staatlich geförderte Qualifikationssysteme,
• ausgeprägte Mobilitäts- und Integrationsbereitschaft.

Die Zuwanderung hat grundsätzlich in sozialversicherungspflichtige Festanstellungen zu erfolgen, mit einem verbindlichen Sprachniveau von mindestens B2, perspektivisch C1.

4.2 Substitution von Zeitarbeit durch Festanstellung

Der gezielte Austausch von lediglich 10.000 Zeitarbeitenden durch festangestellte, qualifizierte Pflegekräfte aus Drittstaaten ermöglicht:
• Einsparungen von 600 bis 900 Mio. EUR,
• eine deutliche Reduktion von Krankenständen,
• Stabilisierung des Stammpersonals,
• eine nachhaltige Qualitätssteigerung.

Politische Forderung:

Klare regulatorische Begrenzung von Zeitarbeit im Pflege- und Gesundheitswesen und gleichzeitige finanzielle Anreize für Festanstellungen.

4.3 Verbindliche Sicherheits- und Qualitätsprüfungen

Internationale Fachkräftezuwanderung setzt gesellschaftliches Vertrauen voraus. Daher fordert dieses Positionspapier verpflichtende staatlich abgestimmte Background-Checks vor Ausreise, unter Einbindung qualifizierter Träger wie der IGTV:
• Echtheitsprüfung von Identität und Qualifikationen
• Erweitertes Führungszeugnis
• Finanz-Screening zur Ausschlussprüfung von Dokumentenhandel und Schleuserstrukturen
• Social-Screening zur Prävention von Kriminalisierung, Instrumentalisierung und Radikalisierung

Politische Forderung:
Bundesweit einheitliche Sicherheitsstandards als Voraussetzung für Arbeitsmigration im Gesundheitswesen.

4.4 Einführung der FMIK – Freiwillige Migrations- & Integrationskontrolle

Zur nachhaltigen Absicherung von Integration und innerer Sicherheit wird die Einführung der FMIK gefordert.
Kernelemente:
• Staatliche Trägerschaft (z. B. BAMF oder zertifizierte Integrationsdienste)
• Zielgruppe: neuangekommene Ärztinnen, Ärzte sowie Pflege- und medizinische Fachkräfte
• Regelmäßige, freiwillige Sozialverhaltensprüfungen
• Unregelmäßige Identitäts- und Passkontrollen
Nutzen:
• Höhere Integrationswahrscheinlichkeit
• Schutz der Fachkräfte vor Missbrauch, Kriminalisierung und Radikalisierung
• Erhöhte Vermittlungs- und Beschäftigungsfähigkeit durch dokumentierte Vertrauenswürdigkeit

Politische Forderung:
Schaffung einer rechtlichen Grundlage für freiwillige, qualitäts- und sicherheitsorientierte Integrationskontrollen.

4.5 Flankierende Integration durch Integrationsquartiere

Integration scheitert häufig nicht an Arbeit, sondern an Wohnraum und sozialer Isolation. Daher fordert dieses Positionspapier:
• Integrationsquartiere in Modulbauweise,
• Umwandlung von Bürogebäuden und Schrottimmobilien,
• Einbindung bildungsfähiger Grundbürger mit Migrationsstatus 3.

Politische Forderung:
Bundes- und Landesprogramme zur kombinierten Förderung von Wohnraum, Integration und sozialer Stabilität.

5. Strategischer Mehrwert für Deutschland

Durch die Umsetzung dieser Positionen erreicht Deutschland:
• eine nachhaltige Entlastung der Gesundheitsfinanzen,
• eine deutliche Qualitätssteigerung in Pflege und Medizin,
• höhere gesellschaftliche Akzeptanz von Fachkräftezuwanderung,
• eine Wiederbelebung des Gesundheits- und Medizintourismus – vergleichbar mit den 1960er bis 1990er Jahren.

6. Politisches Fazit

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist kein Marktversagen, sondern das Ergebnis politischer Unterlassung und falscher Anreizsysteme. Teure Zeitarbeit, Qualitätsabbau und Symbolpolitik dürfen nicht länger den Kurs bestimmen.

Dieses Positionspapier fordert einen klaren politischen Paradigmenwechsel:
weg von kurzfristigen Notlösungen –
hin zu einer qualitätsgesicherten, sicherheitsorientierten und integrationsfähigen Fachkräftezuwanderung.
Deutschland verfügt über die wirtschaftlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen, diesen Weg zu gehen. Was fehlt, ist der politische Wille.
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