Strategien > Gesundheitsreform 2026
Integration vollautomatisierter Gesundheits-Checkup-Labore in Jobcentern
Stand: Januar 2026
Autor: Jörg Kibbat / IGTV
Management Summary
Die gesundheitliche Situation insbesondere von Langzeitarbeitslosen weist statistisch eine deutlich höhere Belastung auf als die der Gesamtbevölkerung. Fehlende Diagnostik führt zu verspäteten Interventionen, erschwert die Arbeitsmarkteingliederung und belastet die Sozial und Gesundheitssysteme. Durch die Integration vollautomatisierter Checkup Labore in Jobcentern können medizinische Grundwerte niedrigschwellig erfasst, gesundheitliche Vermittlungshemmnisse objektiviert und präventive Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden. Das vorliegende Strategiepapier skizziert Ziele, Umsetzung, Partner, Risiken, Governance, KPIs, Budget und einen Zeitplan bis zur bundesweiten Skalierung.
1 Ausgangslage / Problemstellung
Die gesundheitliche Situation von Arbeitssuchenden – insbesondere Langzeitarbeitslosen – ist statistisch deutlich schlechter als die der Gesamtbevölkerung. Viele gesundheitliche Einschränkungen bleiben unerkannt oder unbehandelt. Gleichzeitig fehlen in Jobcentern Instrumente für eine frühzeitige, objektive Erkennung von gesundheitlichen Belastungen oder Risiken.
Des Weiteren werden – insbesondere von jungen Arbeitssuchenden im Alter von 18 bis 35 Jahren – wiederholt fadenscheinige Erkrankungen vorgeschoben, um Nichterscheinen zu Beratungsterminen oder Probearbeiten zu entschuldigen. Da es verfahrenstechnisch unerheblich ist, ob ein/e Arbeitsuchende/r eine Hausarzt oder eine Laborbescheinigung vorlegt, kann durch Labordiagnostik im Jobcenter eine valide Entscheidungsgrundlage geschaffen werden.
Zusätzlich kann über die Gesundheits-Checkup-Labore in den Jobcentern der Gesundheitszustand von Arbeits-, Fach- und Pflegekräfte aus Drittstaaten, die einer festen Arbeit in Deutschland nachgehen regelmäßig überprüft werden. Um den normalen Tagesablauf im Umgang mit Arbeitssuchenden nicht einzuschränken, sollten diese möglichst außerhalb der üblichen Besuchszeiten durchgeführt werden.
2 Zielsetzung
Ziel ist es, vollautomatisierte Checkup Labore direkt in Jobcentern zu integrieren, um:
• eine niedrigschwellige Gesundheitsdiagnostik zu ermöglichen,
• medizinisch relevante Grundwerte (Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin, Nierenwerte, Sehvermögen u. a.) regelmäßig zu erfassen,
• die gesundheitliche Vermittlungsfähigkeit objektiver einzuschätzen,
• präventive Maßnahmen frühzeitig einzuleiten,
• die Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Dienst zu entlasten.
• die Kosten der Krankenkassen zu reduzieren
Autor: Jörg Kibbat / IGTV
Management Summary
Die gesundheitliche Situation insbesondere von Langzeitarbeitslosen weist statistisch eine deutlich höhere Belastung auf als die der Gesamtbevölkerung. Fehlende Diagnostik führt zu verspäteten Interventionen, erschwert die Arbeitsmarkteingliederung und belastet die Sozial und Gesundheitssysteme. Durch die Integration vollautomatisierter Checkup Labore in Jobcentern können medizinische Grundwerte niedrigschwellig erfasst, gesundheitliche Vermittlungshemmnisse objektiviert und präventive Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden. Das vorliegende Strategiepapier skizziert Ziele, Umsetzung, Partner, Risiken, Governance, KPIs, Budget und einen Zeitplan bis zur bundesweiten Skalierung.
1 Ausgangslage / Problemstellung
Die gesundheitliche Situation von Arbeitssuchenden – insbesondere Langzeitarbeitslosen – ist statistisch deutlich schlechter als die der Gesamtbevölkerung. Viele gesundheitliche Einschränkungen bleiben unerkannt oder unbehandelt. Gleichzeitig fehlen in Jobcentern Instrumente für eine frühzeitige, objektive Erkennung von gesundheitlichen Belastungen oder Risiken.
Des Weiteren werden – insbesondere von jungen Arbeitssuchenden im Alter von 18 bis 35 Jahren – wiederholt fadenscheinige Erkrankungen vorgeschoben, um Nichterscheinen zu Beratungsterminen oder Probearbeiten zu entschuldigen. Da es verfahrenstechnisch unerheblich ist, ob ein/e Arbeitsuchende/r eine Hausarzt oder eine Laborbescheinigung vorlegt, kann durch Labordiagnostik im Jobcenter eine valide Entscheidungsgrundlage geschaffen werden.
Zusätzlich kann über die Gesundheits-Checkup-Labore in den Jobcentern der Gesundheitszustand von Arbeits-, Fach- und Pflegekräfte aus Drittstaaten, die einer festen Arbeit in Deutschland nachgehen regelmäßig überprüft werden. Um den normalen Tagesablauf im Umgang mit Arbeitssuchenden nicht einzuschränken, sollten diese möglichst außerhalb der üblichen Besuchszeiten durchgeführt werden.
2 Zielsetzung
Ziel ist es, vollautomatisierte Checkup Labore direkt in Jobcentern zu integrieren, um:
• eine niedrigschwellige Gesundheitsdiagnostik zu ermöglichen,
• medizinisch relevante Grundwerte (Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin, Nierenwerte, Sehvermögen u. a.) regelmäßig zu erfassen,
• die gesundheitliche Vermittlungsfähigkeit objektiver einzuschätzen,
• präventive Maßnahmen frühzeitig einzuleiten,
• die Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Dienst zu entlasten.
• die Kosten der Krankenkassen zu reduzieren
3 Lösung: Automatisiertes Checkup Labor
Ein kompaktes, automatisiertes Diagnoselabor wird in den Räumlichkeiten von Jobcentern installiert. Es umfasst:
• Blut und Urinanalysegeräte
• Vitalwertmessung (Blutdruck, Puls, Blutzucker, Sauerstoffsättigung)
• Körperanalyse (BMI, Körperfett, Muskelanteil u. a.)
• Sehtest (Sehvermögen, Augendruck, Anomalien)
• Touchscreen Terminal zur Anamnese (inkl. Hinweis, eine/n Arzt/Ärztin aufzusuchen)
• Anbindung an eine elektronische Gesundheitsakte (optional mit Einverständnis)
Die Bedienung erfolgt intuitiv, vollautomatisch und ohne medizinisches Fachpersonal.
4 Zielgruppen
• Arbeitssuchende, insbesondere mit multiplen Vermittlungshemmnissen
• Fallmanager/innen und Integrationsfachkräfte
• Ärztlicher Dienst / Gesundheitsdienste der Jobcenter
• Öffentliche Gesundheitsträger / Sozialdienste
• Krankenhäuser und Kliniken
• Auszubildende, Studierende und Praktikant/innen
• Arbeits , Fach , Pflege und Führungskräfte aus Drittstaaten
• Berufskraftfahrer/innen und anderes Fahrpersonal
• Angehörige von Feuerwehr, Polizei, Rettungs und Sicherheitsdiensten
5 Vorteile & Wirkung
✔️ Frühzeitige Erkennung gesundheitlicher Risiken
✔️ Reduktion unnötiger Amtsarzt Termine
✔️ Objektivierung der Vermittlungsfähigkeit
✔️ Erhöhte Motivation zur Gesundheitsförderung
✔️ Entlastung des medizinischen Systems
✔️ Datengrundlage für passgenaue Förder oder Reha Angebote
6 Umsetzungsschritte
Phase Maßnahme Zeitraum
1 Pilotphase Auswahl von 3 Modellstandorten (Großstadt, ländlich, strukturschwach) Q2 / 2026
2 Geräteaufstellung Installation, Schulung, Testlauf Q3 / 2026
3 Betrieb Regulärer Betrieb mit Monitoring & wissenschaftlicher Begleitung Q1 / 2027
4 Evaluation Auswertung medizinischer & arbeitsmarktlicher Effekte Q1 / 2027
5 Roll out Ausweitung auf alle Jobcenter bundesweit Q2 / 2027
6 Roll out (optional) Erweiterung auf Gesundheitsämter, Kliniken, Grenzen, Flug & Seehäfen, Erstaufnahmeeinrichtungen ab Q3 / 2027
7 Partner & Finanzierung
Potenzielle Partner
• Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter
• Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
• Hersteller automatisierter Diagnoselösungen
• Gesetzliche und private Krankenkassen, Deutsche Rentenversicherung
• Universitäten und Fachhochschulen für Begleitforschung
Finanzierungsoptionen (optional)
• Fördermittel "Digitale Gesundheit" (BMG / BMBF)
• GKV Innovationsfonds
• Europäischer Sozialfonds (ESF Plus)
• Public Private Partnerships (PPP)
8 Risiken & Mitigation
Risiko Gegenmaßnahme
Datenschutzbedenken DSGVO konforme, pseudonymisierte Erhebung mit Einwilligung
Fehlinterpretation von Werten Klare Hinweise, keine medizinische Bewertung vor Ort
Akzeptanzprobleme Aufklärung, niedrigschwellige Nutzung, kein Zwang
Technikausfall Wartungsverträge, 24/7 Hotline und Notfallkonzept
Falsche Erwartungshaltung Kommunikationsleitfaden für Mitarbeitende
Ein kompaktes, automatisiertes Diagnoselabor wird in den Räumlichkeiten von Jobcentern installiert. Es umfasst:
• Blut und Urinanalysegeräte
• Vitalwertmessung (Blutdruck, Puls, Blutzucker, Sauerstoffsättigung)
• Körperanalyse (BMI, Körperfett, Muskelanteil u. a.)
• Sehtest (Sehvermögen, Augendruck, Anomalien)
• Touchscreen Terminal zur Anamnese (inkl. Hinweis, eine/n Arzt/Ärztin aufzusuchen)
• Anbindung an eine elektronische Gesundheitsakte (optional mit Einverständnis)
Die Bedienung erfolgt intuitiv, vollautomatisch und ohne medizinisches Fachpersonal.
4 Zielgruppen
• Arbeitssuchende, insbesondere mit multiplen Vermittlungshemmnissen
• Fallmanager/innen und Integrationsfachkräfte
• Ärztlicher Dienst / Gesundheitsdienste der Jobcenter
• Öffentliche Gesundheitsträger / Sozialdienste
• Krankenhäuser und Kliniken
• Auszubildende, Studierende und Praktikant/innen
• Arbeits , Fach , Pflege und Führungskräfte aus Drittstaaten
• Berufskraftfahrer/innen und anderes Fahrpersonal
• Angehörige von Feuerwehr, Polizei, Rettungs und Sicherheitsdiensten
5 Vorteile & Wirkung
✔️ Frühzeitige Erkennung gesundheitlicher Risiken
✔️ Reduktion unnötiger Amtsarzt Termine
✔️ Objektivierung der Vermittlungsfähigkeit
✔️ Erhöhte Motivation zur Gesundheitsförderung
✔️ Entlastung des medizinischen Systems
✔️ Datengrundlage für passgenaue Förder oder Reha Angebote
6 Umsetzungsschritte
Phase Maßnahme Zeitraum
1 Pilotphase Auswahl von 3 Modellstandorten (Großstadt, ländlich, strukturschwach) Q2 / 2026
2 Geräteaufstellung Installation, Schulung, Testlauf Q3 / 2026
3 Betrieb Regulärer Betrieb mit Monitoring & wissenschaftlicher Begleitung Q1 / 2027
4 Evaluation Auswertung medizinischer & arbeitsmarktlicher Effekte Q1 / 2027
5 Roll out Ausweitung auf alle Jobcenter bundesweit Q2 / 2027
6 Roll out (optional) Erweiterung auf Gesundheitsämter, Kliniken, Grenzen, Flug & Seehäfen, Erstaufnahmeeinrichtungen ab Q3 / 2027
7 Partner & Finanzierung
Potenzielle Partner
• Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter
• Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
• Hersteller automatisierter Diagnoselösungen
• Gesetzliche und private Krankenkassen, Deutsche Rentenversicherung
• Universitäten und Fachhochschulen für Begleitforschung
Finanzierungsoptionen (optional)
• Fördermittel "Digitale Gesundheit" (BMG / BMBF)
• GKV Innovationsfonds
• Europäischer Sozialfonds (ESF Plus)
• Public Private Partnerships (PPP)
8 Risiken & Mitigation
Risiko Gegenmaßnahme
Datenschutzbedenken DSGVO konforme, pseudonymisierte Erhebung mit Einwilligung
Fehlinterpretation von Werten Klare Hinweise, keine medizinische Bewertung vor Ort
Akzeptanzprobleme Aufklärung, niedrigschwellige Nutzung, kein Zwang
Technikausfall Wartungsverträge, 24/7 Hotline und Notfallkonzept
Falsche Erwartungshaltung Kommunikationsleitfaden für Mitarbeitende
9 Governance & Verantwortlichkeiten
• Projektträger: IGTV/Kibbat InterPreventions
• Fachliche Leitung: IGTV/Kibbat InterPreventions in Abstimmung mit BMG, BA und den JC
• Betreiber & Wartung: IGTV/Kibbat InterPreventions
• Datenschutz: BA DSB in Kooperation mit BfDI
• Wissenschaftliche Begleitung: Konsortium aus Universitäten (Public Health, Arbeitsmedizin, Soziologie)
• Steuerungsgruppe: Vertreterinnen von BA, BMG, Hersteller, Jobcenter, Integrationsfachkräften und Patienten/innenvertretung
10 Rechtlicher Rahmen & Datenschutz
• DSGVO & BDSG: Einwilligungs und Aufklärungspflicht, Privacy by Design/Default
• IfSG § 36: Hygienemanagement für Labore in Behörden
• MPDG (Medizinprodukterecht Durchführungsgesetz): Klassifizierung und Zulassung der Geräte
• BSI IT Grundschutz: Mindestanforderungen an Netz und Informationssicherheit
• Telematikinfrastruktur (TI): Optionale Anbindung an ePA/E Rezept bei Zustimmung der Teilnehmenden
11 IT Integration & Datensicherheit
• Schnittstellen: HL7 FHIR APIs für strukturierte Gesundheitsdaten
• Verschlüsselung: Ende zu Ende Verschlüsselung (TLS 1.3 im Transit, AES 256 at Rest)
• Zugriffsrechte: Rollenbasiertes Identity & Access Management (IAM)
• Monitoring: SIEM Systeme, ISO 27001 zertifizierte Rechenzentren
• Back up & Recovery: Geo redundante Back ups, RTO < 4 h
12 KPIs & Monitoring
Kategorie KPI Zielwert nach 12 Monaten
Nutzung Anteil Gescannt Teilnehmende an Klientel ≥ 60 %
Gesundheit Früherkennungsrate (patholog. Befunde) ≥ 25 %
Arbeitsmarkt Reduktion Amtsarzt-/MDK Überweisungen − 30 %
Wirtschaftlichkeit Kosten je validem Befund ≤ 80 €
Zufriedenheit Net Promoter Score der Teilnehmenden ≥ +40
13 Kommunikation & Change Management
1. Stakeholderanalyse (Mitarbeitende, Klientel, Öffentlichkeit)
2. Informationskampagne „Gesundheit & Job“ in Jobcentern (Flyer, Digital Signage, Social Media)
3. Schulungspaket für Fallmanager*innen (E Learning + Präsenz)
4. Bürgerdialoge & Pressearbeit gemeinsam mit BMG
5. Feedbackkanäle (Online Umfrage, Beschwerdemanagement)
14 Budget & Wirtschaftlichkeitsanalyse
Kostenblock Pilot (3 Standorte) Bund Roll out (600 JC)
Geräte (CAPEX) 1,2 M € 240 M €
Installation & Infrastruktur 0,3 M € 60 M €
Wartung (OPEX p.a.) 0,15 M € 30 M €
Verbrauchsmaterialien p.a. 0,12 M € 24 M €
Begleitforschung (2 Jahre) 0,6 M € 10 M €
Summe 2,37 M € 364 M €
ROI Prognose: Basierend auf reduzierten Fehlzeiten, niedrigeren MDK Kosten und verbesserter Vermittlungsquote amortisiert sich die Investition innerhalb von 5 Jahren.
• Projektträger: IGTV/Kibbat InterPreventions
• Fachliche Leitung: IGTV/Kibbat InterPreventions in Abstimmung mit BMG, BA und den JC
• Betreiber & Wartung: IGTV/Kibbat InterPreventions
• Datenschutz: BA DSB in Kooperation mit BfDI
• Wissenschaftliche Begleitung: Konsortium aus Universitäten (Public Health, Arbeitsmedizin, Soziologie)
• Steuerungsgruppe: Vertreterinnen von BA, BMG, Hersteller, Jobcenter, Integrationsfachkräften und Patienten/innenvertretung
10 Rechtlicher Rahmen & Datenschutz
• DSGVO & BDSG: Einwilligungs und Aufklärungspflicht, Privacy by Design/Default
• IfSG § 36: Hygienemanagement für Labore in Behörden
• MPDG (Medizinprodukterecht Durchführungsgesetz): Klassifizierung und Zulassung der Geräte
• BSI IT Grundschutz: Mindestanforderungen an Netz und Informationssicherheit
• Telematikinfrastruktur (TI): Optionale Anbindung an ePA/E Rezept bei Zustimmung der Teilnehmenden
11 IT Integration & Datensicherheit
• Schnittstellen: HL7 FHIR APIs für strukturierte Gesundheitsdaten
• Verschlüsselung: Ende zu Ende Verschlüsselung (TLS 1.3 im Transit, AES 256 at Rest)
• Zugriffsrechte: Rollenbasiertes Identity & Access Management (IAM)
• Monitoring: SIEM Systeme, ISO 27001 zertifizierte Rechenzentren
• Back up & Recovery: Geo redundante Back ups, RTO < 4 h
12 KPIs & Monitoring
Kategorie KPI Zielwert nach 12 Monaten
Nutzung Anteil Gescannt Teilnehmende an Klientel ≥ 60 %
Gesundheit Früherkennungsrate (patholog. Befunde) ≥ 25 %
Arbeitsmarkt Reduktion Amtsarzt-/MDK Überweisungen − 30 %
Wirtschaftlichkeit Kosten je validem Befund ≤ 80 €
Zufriedenheit Net Promoter Score der Teilnehmenden ≥ +40
13 Kommunikation & Change Management
1. Stakeholderanalyse (Mitarbeitende, Klientel, Öffentlichkeit)
2. Informationskampagne „Gesundheit & Job“ in Jobcentern (Flyer, Digital Signage, Social Media)
3. Schulungspaket für Fallmanager*innen (E Learning + Präsenz)
4. Bürgerdialoge & Pressearbeit gemeinsam mit BMG
5. Feedbackkanäle (Online Umfrage, Beschwerdemanagement)
14 Budget & Wirtschaftlichkeitsanalyse
Kostenblock Pilot (3 Standorte) Bund Roll out (600 JC)
Geräte (CAPEX) 1,2 M € 240 M €
Installation & Infrastruktur 0,3 M € 60 M €
Wartung (OPEX p.a.) 0,15 M € 30 M €
Verbrauchsmaterialien p.a. 0,12 M € 24 M €
Begleitforschung (2 Jahre) 0,6 M € 10 M €
Summe 2,37 M € 364 M €
ROI Prognose: Basierend auf reduzierten Fehlzeiten, niedrigeren MDK Kosten und verbesserter Vermittlungsquote amortisiert sich die Investition innerhalb von 5 Jahren.
15 Zeit und Meilensteinplan
Meilenstein Termin Verantwortlich
Projektstart (Stakeholder Kick off) Feb 2026 BA / BMG
Gerätebeschaffung (Vergabe abgeschlossen) April 2026 BA Einkauf
Installation & Abnahme Pilot Juni 2026 Betreiber (IGTV)
Go Live Pilot Juli 2026 JC Leitung
Zwischenbericht Pilot Juli 2026 Begleitforschung
Entscheidung Roll out Aug 2026 Steuerungsgruppe
Roll out abgeschlossen Nov 2026 Betreiber (IGTV)
Abschlussbericht & Gesetzesvorschläge Feb 2027 Forschungs Konsortium
16 Skalierungsoptionen & Zukunftsperspektiven
• Mobile Einheiten (Lab on Wheels): Versorgung in ländlichen Regionen
• Interoperabilität mit Telemedizin Plattformen: Direktes Online Arztgespräch
• Künstliche Intelligenz: Predictive Analytics zur Risiko Stratifizierung
• Internationale Übertragbarkeit: Modell für EU Arbeitsmarktprogramme
17 Fazit & Handlungsempfehlungen
Die Integration vollautomatisierter Checkup Labore in Jobcentern bietet eine evidenzbasierte Möglichkeit, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen, die Vermittlungsfähigkeit zu steigern und das Gesundheitssystem zu entlasten. Eine enge Kooperation zwischen BA, BMG, Diagnostik Industrie und Forschungseinrichtungen, flankiert von DSGVO konformer Datenverarbeitung und robustem Change Management, ist entscheidend für den Erfolg. Empfohlen wird der sofortige Start des Pilotprojekts ab Q4 / 2025 mit anschließender konsequenter Skalierung.
Ende des Strategiepapiers
Mit Nachdruck und in Erwartung konkreter Schritte,
Jörg Kibbat
IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
Meilenstein Termin Verantwortlich
Projektstart (Stakeholder Kick off) Feb 2026 BA / BMG
Gerätebeschaffung (Vergabe abgeschlossen) April 2026 BA Einkauf
Installation & Abnahme Pilot Juni 2026 Betreiber (IGTV)
Go Live Pilot Juli 2026 JC Leitung
Zwischenbericht Pilot Juli 2026 Begleitforschung
Entscheidung Roll out Aug 2026 Steuerungsgruppe
Roll out abgeschlossen Nov 2026 Betreiber (IGTV)
Abschlussbericht & Gesetzesvorschläge Feb 2027 Forschungs Konsortium
16 Skalierungsoptionen & Zukunftsperspektiven
• Mobile Einheiten (Lab on Wheels): Versorgung in ländlichen Regionen
• Interoperabilität mit Telemedizin Plattformen: Direktes Online Arztgespräch
• Künstliche Intelligenz: Predictive Analytics zur Risiko Stratifizierung
• Internationale Übertragbarkeit: Modell für EU Arbeitsmarktprogramme
17 Fazit & Handlungsempfehlungen
Die Integration vollautomatisierter Checkup Labore in Jobcentern bietet eine evidenzbasierte Möglichkeit, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen, die Vermittlungsfähigkeit zu steigern und das Gesundheitssystem zu entlasten. Eine enge Kooperation zwischen BA, BMG, Diagnostik Industrie und Forschungseinrichtungen, flankiert von DSGVO konformer Datenverarbeitung und robustem Change Management, ist entscheidend für den Erfolg. Empfohlen wird der sofortige Start des Pilotprojekts ab Q4 / 2025 mit anschließender konsequenter Skalierung.
Ende des Strategiepapiers
Mit Nachdruck und in Erwartung konkreter Schritte,
Jörg Kibbat
IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
Stand: Januar 2026
Autor: Jörg Kibbat, IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
1. Einordnung und Position der IGTV
Die IGTV vertritt die klare Position, dass Gesundheit eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Arbeitsmarktintegration ist. Die bisherige Praxis in Jobcentern vernachlässigt diesen Zusammenhang systematisch. Insbesondere Langzeitarbeitslose sowie Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen weisen nachweislich eine überdurchschnittliche gesundheitliche Belastung auf, die jedoch häufig unerkannt bleibt.
Gleichzeitig fehlen den Jobcentern objektive, valide und frühzeitige Instrumente, um gesundheitliche Einschränkungen realistisch einzuschätzen, präventiv zu handeln und unnötige Fehlsteuerungen zu vermeiden.
Diese Lücke führt zu:
• verzögerten Interventionen,
• ineffizientem Einsatz des Ärztlichen Dienstes,
• vermeidbaren Kosten für Sozial- und Gesundheitssysteme,
• und einer sinkenden Vermittlungswahrscheinlichkeit.
Die IGTV hält es daher für fachlich geboten, sozialpolitisch notwendig und wirtschaftlich sinnvoll, vollautomatisierte Gesundheits-Checkup-Labore strukturell in Jobcentern zu verankern.
2. Kernforderung
Die IGTV fordert:
Die bundesweite Einführung vollautomatisierter Gesundheits-Checkup-Labore in Jobcentern als reguläres Instrument der arbeitsmarktpolitischen Diagnostik und Prävention.
Diese Labore sollen:
• niedrigschwellig,
• freiwillig,
• DSGVO-konform,
• ohne medizinisches Fachpersonal vor Ort
betrieben werden und eine objektive Datengrundlage für Fallmanagement, Prävention und Weitervermittlung schaffen.
3. Politische und administrative Zielsetzung
Aus Sicht der IGTV verfolgt das Vorhaben fünf übergeordnete Ziele:
1. Früherkennung statt Reparaturmedizin
Systematische Erfassung medizinischer Grundparameter zur frühzeitigen Identifikation von Risiken.
2. Objektivierung der Vermittlungsfähigkeit
Ergänzung subjektiver Selbstauskünfte durch standardisierte, valide Gesundheitsdaten.
3. Entlastung staatlicher und ärztlicher Strukturen
Reduktion unnötiger Überweisungen an Amtsärztlichen Dienst, MDK und Fachärzt:innen.
4. Kostenreduktion für Sozial- und Gesundheitssysteme
Prävention, schnellere Integration und geringere Folgekosten.
5. Stärkung von Eigenverantwortung und Gesundheitskompetenz
Motivation zur aktiven Gesundheitsvorsorge bei Arbeitssuchenden.
Autor: Jörg Kibbat, IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
1. Einordnung und Position der IGTV
Die IGTV vertritt die klare Position, dass Gesundheit eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Arbeitsmarktintegration ist. Die bisherige Praxis in Jobcentern vernachlässigt diesen Zusammenhang systematisch. Insbesondere Langzeitarbeitslose sowie Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen weisen nachweislich eine überdurchschnittliche gesundheitliche Belastung auf, die jedoch häufig unerkannt bleibt.
Gleichzeitig fehlen den Jobcentern objektive, valide und frühzeitige Instrumente, um gesundheitliche Einschränkungen realistisch einzuschätzen, präventiv zu handeln und unnötige Fehlsteuerungen zu vermeiden.
Diese Lücke führt zu:
• verzögerten Interventionen,
• ineffizientem Einsatz des Ärztlichen Dienstes,
• vermeidbaren Kosten für Sozial- und Gesundheitssysteme,
• und einer sinkenden Vermittlungswahrscheinlichkeit.
Die IGTV hält es daher für fachlich geboten, sozialpolitisch notwendig und wirtschaftlich sinnvoll, vollautomatisierte Gesundheits-Checkup-Labore strukturell in Jobcentern zu verankern.
2. Kernforderung
Die IGTV fordert:
Die bundesweite Einführung vollautomatisierter Gesundheits-Checkup-Labore in Jobcentern als reguläres Instrument der arbeitsmarktpolitischen Diagnostik und Prävention.
Diese Labore sollen:
• niedrigschwellig,
• freiwillig,
• DSGVO-konform,
• ohne medizinisches Fachpersonal vor Ort
betrieben werden und eine objektive Datengrundlage für Fallmanagement, Prävention und Weitervermittlung schaffen.
3. Politische und administrative Zielsetzung
Aus Sicht der IGTV verfolgt das Vorhaben fünf übergeordnete Ziele:
1. Früherkennung statt Reparaturmedizin
Systematische Erfassung medizinischer Grundparameter zur frühzeitigen Identifikation von Risiken.
2. Objektivierung der Vermittlungsfähigkeit
Ergänzung subjektiver Selbstauskünfte durch standardisierte, valide Gesundheitsdaten.
3. Entlastung staatlicher und ärztlicher Strukturen
Reduktion unnötiger Überweisungen an Amtsärztlichen Dienst, MDK und Fachärzt:innen.
4. Kostenreduktion für Sozial- und Gesundheitssysteme
Prävention, schnellere Integration und geringere Folgekosten.
5. Stärkung von Eigenverantwortung und Gesundheitskompetenz
Motivation zur aktiven Gesundheitsvorsorge bei Arbeitssuchenden.
4. Mehrwert für Staat, Gesellschaft und Wirtschaft
Die IGTV sieht einen dreifachen Nutzen:
a) Für Jobcenter und Verwaltung
• belastbare Entscheidungsgrundlagen,
• effizienteres Fallmanagement,
• weniger Konfliktfälle bei Krankmeldungen,
• bessere Planbarkeit von Förder- und Reha-Maßnahmen.
b) Für das Gesundheitssystem
• frühere Interventionen,
• weniger Akut- und Spätfolgen,
• sinkende Kosten je Patient:in,
• gezielte ärztliche Weiterbehandlung statt Streudiagnostik.
c) Für die Betroffenen
• niedrigschwelliger Zugang zu Diagnostik,
• objektive Rückmeldung zum eigenen Gesundheitszustand,
• höhere Transparenz und Fairness im Vermittlungsprozess,
• verbesserte Chancen auf nachhaltige Beschäftigung.
5. Haltung zu Datenschutz und Freiwilligkeit
Die IGTV betont ausdrücklich:
• Keine Pflichtuntersuchungen
• Keine medizinische Diagnose vor Ort
• Keine automatische Weitergabe von Gesundheitsdaten
• Klare Einwilligungs- und Aufklärungspflichten
Gesundheitsdaten dürfen ausschließlich:
• pseudonymisiert,
• zweckgebunden,
• und nur mit expliziter Zustimmung der Teilnehmenden
verarbeitet werden.
Datenschutz ist kein Hemmnis, sondern Voraussetzung für Akzeptanz und Legitimität des Projekts.
6. Umsetzungsrealismus und Governance
Die IGTV sieht die Voraussetzungen für eine Umsetzung als gegeben:
• marktreife Diagnosetechnologien,
• erprobte IT-Standards (HL7 FHIR, TI, ISO 27001),
• vorhandene Förderinstrumente (GKV-Innovationsfonds, ESF Plus),
• hohes politisches Interesse an Prävention und Digitalisierung.
Mit IGTV / Kibbat InterPreventions steht ein operativ erfahrener Projektträger zur Verfügung, der Betrieb, Wartung, Governance und Koordination aus einer Hand leisten kann – in enger Abstimmung mit BA, BMG und Jobcentern.
7. Erwartung an Politik und Selbstverwaltung
Die IGTV erwartet:
1. Ein klares politisches Bekenntnis, Gesundheit als integralen Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik zu verankern.
2. Die zeitnahe Freigabe eines Pilotprojekts in 2026 mit wissenschaftlicher Begleitung.
3. Eine strukturierte Entscheidungsfindung über den bundesweiten Roll-out auf Basis belastbarer KPIs.
4. Die Prüfung gesetzlicher Anpassungen, um präventive Diagnostik in Jobcentern dauerhaft zu ermöglichen.
8. Schlussfolgerung
Die Einführung vollautomatisierter Gesundheits-Checkup-Labore in Jobcentern ist kein experimentelles Randprojekt, sondern ein notwendiger Systemschritt an der Schnittstelle von Arbeitsmarkt-, Sozial- und Gesundheitspolitik.
Wer Integration ernst meint, muss Gesundheit mitdenken.
Wer Kosten senken will, muss früher handeln.
Wer Teilhabe ermöglichen will, braucht objektive Grundlagen.
Die IGTV steht bereit, diesen Schritt gemeinsam mit Bund, Ländern und Partnern umzusetzen.
Mit Nachdruck und in Erwartung konkreter Schritte
Jörg Kibbat
IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
Die IGTV sieht einen dreifachen Nutzen:
a) Für Jobcenter und Verwaltung
• belastbare Entscheidungsgrundlagen,
• effizienteres Fallmanagement,
• weniger Konfliktfälle bei Krankmeldungen,
• bessere Planbarkeit von Förder- und Reha-Maßnahmen.
b) Für das Gesundheitssystem
• frühere Interventionen,
• weniger Akut- und Spätfolgen,
• sinkende Kosten je Patient:in,
• gezielte ärztliche Weiterbehandlung statt Streudiagnostik.
c) Für die Betroffenen
• niedrigschwelliger Zugang zu Diagnostik,
• objektive Rückmeldung zum eigenen Gesundheitszustand,
• höhere Transparenz und Fairness im Vermittlungsprozess,
• verbesserte Chancen auf nachhaltige Beschäftigung.
5. Haltung zu Datenschutz und Freiwilligkeit
Die IGTV betont ausdrücklich:
• Keine Pflichtuntersuchungen
• Keine medizinische Diagnose vor Ort
• Keine automatische Weitergabe von Gesundheitsdaten
• Klare Einwilligungs- und Aufklärungspflichten
Gesundheitsdaten dürfen ausschließlich:
• pseudonymisiert,
• zweckgebunden,
• und nur mit expliziter Zustimmung der Teilnehmenden
verarbeitet werden.
Datenschutz ist kein Hemmnis, sondern Voraussetzung für Akzeptanz und Legitimität des Projekts.
6. Umsetzungsrealismus und Governance
Die IGTV sieht die Voraussetzungen für eine Umsetzung als gegeben:
• marktreife Diagnosetechnologien,
• erprobte IT-Standards (HL7 FHIR, TI, ISO 27001),
• vorhandene Förderinstrumente (GKV-Innovationsfonds, ESF Plus),
• hohes politisches Interesse an Prävention und Digitalisierung.
Mit IGTV / Kibbat InterPreventions steht ein operativ erfahrener Projektträger zur Verfügung, der Betrieb, Wartung, Governance und Koordination aus einer Hand leisten kann – in enger Abstimmung mit BA, BMG und Jobcentern.
7. Erwartung an Politik und Selbstverwaltung
Die IGTV erwartet:
1. Ein klares politisches Bekenntnis, Gesundheit als integralen Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik zu verankern.
2. Die zeitnahe Freigabe eines Pilotprojekts in 2026 mit wissenschaftlicher Begleitung.
3. Eine strukturierte Entscheidungsfindung über den bundesweiten Roll-out auf Basis belastbarer KPIs.
4. Die Prüfung gesetzlicher Anpassungen, um präventive Diagnostik in Jobcentern dauerhaft zu ermöglichen.
8. Schlussfolgerung
Die Einführung vollautomatisierter Gesundheits-Checkup-Labore in Jobcentern ist kein experimentelles Randprojekt, sondern ein notwendiger Systemschritt an der Schnittstelle von Arbeitsmarkt-, Sozial- und Gesundheitspolitik.
Wer Integration ernst meint, muss Gesundheit mitdenken.
Wer Kosten senken will, muss früher handeln.
Wer Teilhabe ermöglichen will, braucht objektive Grundlagen.
Die IGTV steht bereit, diesen Schritt gemeinsam mit Bund, Ländern und Partnern umzusetzen.
Mit Nachdruck und in Erwartung konkreter Schritte
Jörg Kibbat
IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
Stand: Januar 2026
Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
1. Ausgangslage / Problemstellung
Die gesundheitliche Belastung von Berufskraftfahrerinnen und -fahrern ist hoch: lange Arbeitszeiten, unregelmäßige Ernährung, mangelnde Bewegung und hoher Stress führen häufig zu chronischen Erkrankungen. Viele gesundheitliche Einschränkungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Sehbeeinträchtigungen bleiben dabei unerkannt – mit potenziell schweren Folgen für die Verkehrssicherheit.
Unfallstatistiken zeigen: Ein erheblicher Anteil von Unfällen im Güterverkehr ist auf medizinische Ursachen oder Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit zurückzuführen. Gleichzeitig haben Fahrer/innen oft keinen regelmäßigen Zugang zu präventiver Gesundheitsdiagnostik, da bestehende Versorgungssysteme schwer erreichbar oder bürokratisch sind.
2. Zielsetzung
Mit mobilen, vollautomatisierten Gesundheits-Checkup-Laboren soll:
• die gesundheitliche Arbeitsfähigkeit objektiv eingeschätzt werden können,
• medizinisch relevante Grundwerte (z. B. Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin, Nierenfunktion, Sehvermögen) regelmäßig und niedrigschwellig erfasst werden,
• gesundheitliche Risiken frühzeitig erkannt und präventive Maßnahmen eingeleitet werden,
• ein konkreter Beitrag zur Unfallvermeidung im Straßenverkehr geleistet werden,
• die Schnittstelle zwischen Verkehrssicherheit, Arbeitsgesundheit und Prävention gestärkt werden.
3. Lösungsansatz / Konzept
3.1 Mobile Gesundheitslabore
Einsatzbereite, modular aufgebaute Kleinlabore (Container- oder Van-Form), ausgestattet mit:
• automatisierten Analysegeräten für Blut, Urin und Vitalwerte
• telemedizinischer Anbindung an ärztliches Fachpersonal
• digitaler Erfassung und Auswertung (inkl. KI-gestützter Risikoeinschätzung)
• ergonomischem, barrierefreiem Zugang
3.2 Zielgruppe
Berufskraftfahrer/innen im Fernverkehr, insbesondere an:
• Autobahn-Raststätten
• Logistikzentren
• Speditionen
• Park&Ride-Zonen
3.3 Betriebsmodell
• Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Verkehrsunternehmen
• optionale Einbindung in gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen (§ 44 FeV, Fahrerlaubnisverordnung)
• freiwillige Teilnahme mit Anreizsystem (z. B. Bonusprogramme)
• Datenschutzkonformes Gesundheitsprofil für die Fahrer/innen
4. Umsetzung / Zeitplan
Phase Zeitraum Maßnahmen
Pilotphase Q4/2026 Aufbau von 3 mobilen Laboren, Standortwahl, Kooperationspartner sichern
Evaluation Q1/2027 Wirksamkeitsprüfung, wissenschaftliche Begleitung, Akzeptanzanalyse
Skalierung ab Q2/2027 Rollout auf Bundesebene, ggf. Integration in gesetzliche Strukturen
Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
1. Ausgangslage / Problemstellung
Die gesundheitliche Belastung von Berufskraftfahrerinnen und -fahrern ist hoch: lange Arbeitszeiten, unregelmäßige Ernährung, mangelnde Bewegung und hoher Stress führen häufig zu chronischen Erkrankungen. Viele gesundheitliche Einschränkungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Sehbeeinträchtigungen bleiben dabei unerkannt – mit potenziell schweren Folgen für die Verkehrssicherheit.
Unfallstatistiken zeigen: Ein erheblicher Anteil von Unfällen im Güterverkehr ist auf medizinische Ursachen oder Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit zurückzuführen. Gleichzeitig haben Fahrer/innen oft keinen regelmäßigen Zugang zu präventiver Gesundheitsdiagnostik, da bestehende Versorgungssysteme schwer erreichbar oder bürokratisch sind.
2. Zielsetzung
Mit mobilen, vollautomatisierten Gesundheits-Checkup-Laboren soll:
• die gesundheitliche Arbeitsfähigkeit objektiv eingeschätzt werden können,
• medizinisch relevante Grundwerte (z. B. Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin, Nierenfunktion, Sehvermögen) regelmäßig und niedrigschwellig erfasst werden,
• gesundheitliche Risiken frühzeitig erkannt und präventive Maßnahmen eingeleitet werden,
• ein konkreter Beitrag zur Unfallvermeidung im Straßenverkehr geleistet werden,
• die Schnittstelle zwischen Verkehrssicherheit, Arbeitsgesundheit und Prävention gestärkt werden.
3. Lösungsansatz / Konzept
3.1 Mobile Gesundheitslabore
Einsatzbereite, modular aufgebaute Kleinlabore (Container- oder Van-Form), ausgestattet mit:
• automatisierten Analysegeräten für Blut, Urin und Vitalwerte
• telemedizinischer Anbindung an ärztliches Fachpersonal
• digitaler Erfassung und Auswertung (inkl. KI-gestützter Risikoeinschätzung)
• ergonomischem, barrierefreiem Zugang
3.2 Zielgruppe
Berufskraftfahrer/innen im Fernverkehr, insbesondere an:
• Autobahn-Raststätten
• Logistikzentren
• Speditionen
• Park&Ride-Zonen
3.3 Betriebsmodell
• Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Verkehrsunternehmen
• optionale Einbindung in gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen (§ 44 FeV, Fahrerlaubnisverordnung)
• freiwillige Teilnahme mit Anreizsystem (z. B. Bonusprogramme)
• Datenschutzkonformes Gesundheitsprofil für die Fahrer/innen
4. Umsetzung / Zeitplan
Phase Zeitraum Maßnahmen
Pilotphase Q4/2026 Aufbau von 3 mobilen Laboren, Standortwahl, Kooperationspartner sichern
Evaluation Q1/2027 Wirksamkeitsprüfung, wissenschaftliche Begleitung, Akzeptanzanalyse
Skalierung ab Q2/2027 Rollout auf Bundesebene, ggf. Integration in gesetzliche Strukturen
5. Vorteile und Wirkung
Für Fahrer/innen:
• Gesundheitsvorsorge direkt am Arbeitsort
• Früherkennung kritischer Werte ohne Wartezeit
• Entlastung durch digitale Auswertung und Empfehlung
Für Unternehmen:
• Reduktion krankheitsbedingter Ausfälle
• Beitrag zur Verkehrssicherheit und Imagepflege
• bessere Planbarkeit durch objektive Gesundheitsdaten
Für die Gesellschaft:
• Unfallprävention im Straßenverkehr
• Entlastung des Gesundheitssystems durch Prävention
• Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit
6. Partner & Unterstützer (potenziell)
• Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)
• Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
• Krankenkassen & Berufsgenossenschaften
• TÜV / DEKRA / Logistikverbände
• IGTV / Logistic Skill Council / Verkehrsgewerbe
7. Finanzierungsoptionen
• Öffentliche Förderprogramme (BMVI, BMG, EU-Förderung)
• Beteiligung von Unternehmen (CSR/ESG-Strategien)
• Krankenkassen im Rahmen von § 20a SGB V (Betriebliche Gesundheitsförderung)
• PPP-Modelle (Public Private Partnership)
8. Risiken/Gegenmaßnahmen
Risiko Gegenmaßnahmen
Geringe Nutzung durch Fahrer/innen Anreizsysteme (z. B. kostenlose Getränke bei Checkup) + anonymisierte Ergebnisweitergabe an Arbeitgeber
Technische Störungen in abgelegenen Gebieten Wartungspartnerschaften mit lokalen Werkstätten + redundante Systeme
Datenschutzbedenken Klare Trennung personenbezogener/aggregierter Daten + Zertifizierung nach ISO 27001
9. Fazit
Mobile Gesundheits-Checkup-Labore sind ein innovativer Beitrag zur Verkehrssicherheit, zur Gesundheitsprävention und zur Modernisierung des Berufskraftfahrerwesens. Sie verbinden technologische Effizienz mit sozialer Verantwortung – ein Pilotprojekt mit bundesweitem Vorbildcharakter.
Für Fahrer/innen:
• Gesundheitsvorsorge direkt am Arbeitsort
• Früherkennung kritischer Werte ohne Wartezeit
• Entlastung durch digitale Auswertung und Empfehlung
Für Unternehmen:
• Reduktion krankheitsbedingter Ausfälle
• Beitrag zur Verkehrssicherheit und Imagepflege
• bessere Planbarkeit durch objektive Gesundheitsdaten
Für die Gesellschaft:
• Unfallprävention im Straßenverkehr
• Entlastung des Gesundheitssystems durch Prävention
• Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit
6. Partner & Unterstützer (potenziell)
• Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)
• Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
• Krankenkassen & Berufsgenossenschaften
• TÜV / DEKRA / Logistikverbände
• IGTV / Logistic Skill Council / Verkehrsgewerbe
7. Finanzierungsoptionen
• Öffentliche Förderprogramme (BMVI, BMG, EU-Förderung)
• Beteiligung von Unternehmen (CSR/ESG-Strategien)
• Krankenkassen im Rahmen von § 20a SGB V (Betriebliche Gesundheitsförderung)
• PPP-Modelle (Public Private Partnership)
8. Risiken/Gegenmaßnahmen
Risiko Gegenmaßnahmen
Geringe Nutzung durch Fahrer/innen Anreizsysteme (z. B. kostenlose Getränke bei Checkup) + anonymisierte Ergebnisweitergabe an Arbeitgeber
Technische Störungen in abgelegenen Gebieten Wartungspartnerschaften mit lokalen Werkstätten + redundante Systeme
Datenschutzbedenken Klare Trennung personenbezogener/aggregierter Daten + Zertifizierung nach ISO 27001
9. Fazit
Mobile Gesundheits-Checkup-Labore sind ein innovativer Beitrag zur Verkehrssicherheit, zur Gesundheitsprävention und zur Modernisierung des Berufskraftfahrerwesens. Sie verbinden technologische Effizienz mit sozialer Verantwortung – ein Pilotprojekt mit bundesweitem Vorbildcharakter.
Stand: Januar 2026
Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
1. Ausgangslage
Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer bilden das Rückgrat des Güter- und Personenverkehrs. Gleichzeitig zählen sie zu den gesundheitlich besonders belasteten Berufsgruppen. Lange Lenkzeiten, Schichtarbeit, Bewegungsmangel, Stress sowie eingeschränkte Zugänge zur Gesundheitsversorgung führen überdurchschnittlich häufig zu chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Sehbeeinträchtigungen.
Diese gesundheitlichen Risiken betreffen nicht nur die individuelle Arbeitsfähigkeit, sondern haben auch eine unmittelbare Relevanz für die Verkehrssicherheit. Medizinisch bedingte Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit stellen einen relevanten, bislang unterschätzten Unfallfaktor dar. Dennoch erreichen präventive Angebote viele Fahrerinnen und Fahrer nicht oder zu spät, da bestehende Vorsorge- und Diagnostikstrukturen zeitlich, räumlich oder organisatorisch nicht mit den Arbeitsrealitäten im Transportgewerbe vereinbar sind.
2. Handlungsbedarf
Aus Sicht der IGTV besteht ein struktureller Handlungsbedarf an der Schnittstelle von:
• Verkehrssicherheit
• Arbeits- und Gesundheitsschutz
• Prävention und Früherkennung
• Digitalisierung und moderner Daseinsvorsorge
Es bedarf innovativer, niedrigschwelliger und praxisnaher Lösungen, die Prävention dorthin bringen, wo sich Berufskraftfahrer tatsächlich aufhalten – entlang der Verkehrs- und Logistikinfrastruktur.
3. Position der IGTV
Die IGTV spricht sich ausdrücklich für den Aufbau und die Erprobung mobiler, vollautomatisierter Gesundheits-Checkup-Labore aus. Diese stellen aus unserer Sicht einen wirkungsvollen, zukunftsorientierten Ansatz dar, um Gesundheitsvorsorge, Verkehrssicherheit und betriebliche Verantwortung miteinander zu verbinden.
Mobile Gesundheitslabore ermöglichen eine regelmäßige, freiwillige und datenschutzkonforme Erfassung medizinisch relevanter Basisparameter direkt im Arbeitsumfeld der Fahrerinnen und Fahrer. Sie schließen eine zentrale Versorgungslücke und ergänzen bestehende arbeits- und verkehrsmedizinische Strukturen sinnvoll, ohne diese zu ersetzen.
4. Kernelemente des Konzepts
Die IGTV unterstützt insbesondere folgende konzeptionelle Leitlinien:
• Mobile, modulare Infrastruktur (Container- oder Van-Lösungen) an Raststätten, Logistikzentren und Speditionsstandorten
• Automatisierte Diagnostik zentraler Gesundheitsparameter (z. B. Blutdruck, Blutzucker, Lipidwerte, Nierenfunktion, Sehfähigkeit)
• Telemedizinische Anbindung an ärztliches Fachpersonal
• Digitale und KI-gestützte Auswertung zur frühzeitigen Risikobewertung
• Freiwilligkeit und Datenschutz als Grundprinzip (keine leistungs- oder arbeitsrechtliche Verwertung individueller Daten)
Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
1. Ausgangslage
Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer bilden das Rückgrat des Güter- und Personenverkehrs. Gleichzeitig zählen sie zu den gesundheitlich besonders belasteten Berufsgruppen. Lange Lenkzeiten, Schichtarbeit, Bewegungsmangel, Stress sowie eingeschränkte Zugänge zur Gesundheitsversorgung führen überdurchschnittlich häufig zu chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Sehbeeinträchtigungen.
Diese gesundheitlichen Risiken betreffen nicht nur die individuelle Arbeitsfähigkeit, sondern haben auch eine unmittelbare Relevanz für die Verkehrssicherheit. Medizinisch bedingte Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit stellen einen relevanten, bislang unterschätzten Unfallfaktor dar. Dennoch erreichen präventive Angebote viele Fahrerinnen und Fahrer nicht oder zu spät, da bestehende Vorsorge- und Diagnostikstrukturen zeitlich, räumlich oder organisatorisch nicht mit den Arbeitsrealitäten im Transportgewerbe vereinbar sind.
2. Handlungsbedarf
Aus Sicht der IGTV besteht ein struktureller Handlungsbedarf an der Schnittstelle von:
• Verkehrssicherheit
• Arbeits- und Gesundheitsschutz
• Prävention und Früherkennung
• Digitalisierung und moderner Daseinsvorsorge
Es bedarf innovativer, niedrigschwelliger und praxisnaher Lösungen, die Prävention dorthin bringen, wo sich Berufskraftfahrer tatsächlich aufhalten – entlang der Verkehrs- und Logistikinfrastruktur.
3. Position der IGTV
Die IGTV spricht sich ausdrücklich für den Aufbau und die Erprobung mobiler, vollautomatisierter Gesundheits-Checkup-Labore aus. Diese stellen aus unserer Sicht einen wirkungsvollen, zukunftsorientierten Ansatz dar, um Gesundheitsvorsorge, Verkehrssicherheit und betriebliche Verantwortung miteinander zu verbinden.
Mobile Gesundheitslabore ermöglichen eine regelmäßige, freiwillige und datenschutzkonforme Erfassung medizinisch relevanter Basisparameter direkt im Arbeitsumfeld der Fahrerinnen und Fahrer. Sie schließen eine zentrale Versorgungslücke und ergänzen bestehende arbeits- und verkehrsmedizinische Strukturen sinnvoll, ohne diese zu ersetzen.
4. Kernelemente des Konzepts
Die IGTV unterstützt insbesondere folgende konzeptionelle Leitlinien:
• Mobile, modulare Infrastruktur (Container- oder Van-Lösungen) an Raststätten, Logistikzentren und Speditionsstandorten
• Automatisierte Diagnostik zentraler Gesundheitsparameter (z. B. Blutdruck, Blutzucker, Lipidwerte, Nierenfunktion, Sehfähigkeit)
• Telemedizinische Anbindung an ärztliches Fachpersonal
• Digitale und KI-gestützte Auswertung zur frühzeitigen Risikobewertung
• Freiwilligkeit und Datenschutz als Grundprinzip (keine leistungs- oder arbeitsrechtliche Verwertung individueller Daten)
5. Beitrag zur Unfallprävention
Aus Sicht der IGTV leisten mobile Gesundheits-Checkup-Labore einen konkreten Beitrag zur Verkehrssicherheit, indem sie:
• gesundheitliche Einschränkungen frühzeitig sichtbar machen,
• präventive Interventionen ermöglichen, bevor akute Risiken entstehen,
• das Gesundheitsbewusstsein in einer sicherheitsrelevanten Berufsgruppe stärken,
• langfristig medizinisch bedingte Unfälle reduzieren können.
Damit wird Prävention als integraler Bestandteil moderner Verkehrspolitik verstanden – nicht als zusätzliche Belastung, sondern als Sicherheitsinvestition.
6. Umsetzung und Governance
Die IGTV befürwortet ein stufenweises Vorgehen:
1. Pilotphase (ab Q4/2026):
Aufbau mehrerer mobiler Labore mit wissenschaftlicher Begleitung
2. Evaluation (Q1/2027):
Bewertung von Akzeptanz, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Datenschutz
3. Skalierung (ab Q2/2027):
Bundesweiter Rollout und mögliche Integration in bestehende Vorsorge- und Förderstrukturen
Eine enge Kooperation zwischen öffentlichen Stellen, Sozialversicherungsträgern, Unternehmen und Verbänden ist dabei zwingend erforderlich.
7. Finanzierung und Verantwortung
Die IGTV sieht die Finanzierung als gemeinschaftliche Aufgabe von:
• öffentlicher Hand (Verkehrs- und Gesundheitsressorts),
• Krankenkassen und Berufsgenossenschaften (insb. im Rahmen präventiver Leistungen),
• Unternehmen im Sinne von CSR- und ESG-Strategien,
• Public-Private-Partnership-Modellen.
Prävention ist langfristig kosteneffizienter als Unfallfolgen und Krankheitskosten.
8. Datenschutz und Akzeptanz
Die Akzeptanz bei Fahrerinnen und Fahrern ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Daher fordert die IGTV:
• höchste Datenschutzstandards (z. B. ISO-27001),
• vollständige Transparenz über Datennutzung,
• klare Trennung individueller und aggregierter Daten,
• freiwillige Teilnahme ohne arbeitsrechtliche Konsequenzen,
• positive Anreizsysteme statt Verpflichtungen.
9. Fazit und Forderung
Mobile Gesundheits-Checkup-Labore sind aus Sicht der IGTV ein innovativer, realistisch umsetzbarer und gesellschaftlich sinnvoller Ansatz zur Stärkung von Verkehrssicherheit und Gesundheitsprävention im Berufskraftfahrerwesen.
Die IGTV fordert daher:
• die politische Unterstützung eines Pilotprojekts,
• die Bereitstellung geeigneter Förderinstrumente,
• die frühzeitige Einbindung relevanter Akteure aus Verkehr, Gesundheit und Wirtschaft,
• eine klare Verankerung von Prävention als Sicherheitsfaktor im Straßenverkehr.
Dieses Konzept besitzt Pilotcharakter – und das Potenzial, bundesweit Maßstäbe zu setzen.
Aus Sicht der IGTV leisten mobile Gesundheits-Checkup-Labore einen konkreten Beitrag zur Verkehrssicherheit, indem sie:
• gesundheitliche Einschränkungen frühzeitig sichtbar machen,
• präventive Interventionen ermöglichen, bevor akute Risiken entstehen,
• das Gesundheitsbewusstsein in einer sicherheitsrelevanten Berufsgruppe stärken,
• langfristig medizinisch bedingte Unfälle reduzieren können.
Damit wird Prävention als integraler Bestandteil moderner Verkehrspolitik verstanden – nicht als zusätzliche Belastung, sondern als Sicherheitsinvestition.
6. Umsetzung und Governance
Die IGTV befürwortet ein stufenweises Vorgehen:
1. Pilotphase (ab Q4/2026):
Aufbau mehrerer mobiler Labore mit wissenschaftlicher Begleitung
2. Evaluation (Q1/2027):
Bewertung von Akzeptanz, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Datenschutz
3. Skalierung (ab Q2/2027):
Bundesweiter Rollout und mögliche Integration in bestehende Vorsorge- und Förderstrukturen
Eine enge Kooperation zwischen öffentlichen Stellen, Sozialversicherungsträgern, Unternehmen und Verbänden ist dabei zwingend erforderlich.
7. Finanzierung und Verantwortung
Die IGTV sieht die Finanzierung als gemeinschaftliche Aufgabe von:
• öffentlicher Hand (Verkehrs- und Gesundheitsressorts),
• Krankenkassen und Berufsgenossenschaften (insb. im Rahmen präventiver Leistungen),
• Unternehmen im Sinne von CSR- und ESG-Strategien,
• Public-Private-Partnership-Modellen.
Prävention ist langfristig kosteneffizienter als Unfallfolgen und Krankheitskosten.
8. Datenschutz und Akzeptanz
Die Akzeptanz bei Fahrerinnen und Fahrern ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Daher fordert die IGTV:
• höchste Datenschutzstandards (z. B. ISO-27001),
• vollständige Transparenz über Datennutzung,
• klare Trennung individueller und aggregierter Daten,
• freiwillige Teilnahme ohne arbeitsrechtliche Konsequenzen,
• positive Anreizsysteme statt Verpflichtungen.
9. Fazit und Forderung
Mobile Gesundheits-Checkup-Labore sind aus Sicht der IGTV ein innovativer, realistisch umsetzbarer und gesellschaftlich sinnvoller Ansatz zur Stärkung von Verkehrssicherheit und Gesundheitsprävention im Berufskraftfahrerwesen.
Die IGTV fordert daher:
• die politische Unterstützung eines Pilotprojekts,
• die Bereitstellung geeigneter Förderinstrumente,
• die frühzeitige Einbindung relevanter Akteure aus Verkehr, Gesundheit und Wirtschaft,
• eine klare Verankerung von Prävention als Sicherheitsfaktor im Straßenverkehr.
Dieses Konzept besitzt Pilotcharakter – und das Potenzial, bundesweit Maßstäbe zu setzen.