Direkt zum Seiteninhalt

Boarding-Häuser für neu zugewanderte Fach- und Pflegekräfte aus Drittstaaten unter Begleitung von wohnungslosen Mensch - Interessenvertretung GsundheitTransfer u Verkehr

IGTV Logo
Menü überspringen
BETA
Menü überspringen
IGTV Logo
Strategien > Gesundheitsreform 2026
Boarding-Häuser für neu zugewanderte Fach- und Pflegekräfte aus Drittstaaten unter Begleitung von wohnungslosen Menschen mit Bildungsniveau

aus China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten in Kombination mit wohnungslosen Menschen ab einem definierten Bildungsniveau unter Vorgaben eines Brandschutzplans
Stand: Januar 2026

Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr

1. Ausgangslage / Problemstellung
Die Bundesrepublik Deutschland steht angesichts des demografischen Wandels, des zunehmenden Fachkräftemangels sowie eines akuten Pflegenotstands unter erheblichem Handlungsdruck. Um die Funktionsfähigkeit zentraler Bereiche wie Gesundheitswesen, Pflege, Logistik und öffentlicher Personennahverkehr langfristig zu sichern, ist die Gewinnung und nachhaltige Integration qualifizierter Arbeitskräfte aus Drittstaaten – insbesondere aus China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten – unverzichtbar.

Parallel dazu verzeichnen zahlreiche deutsche Großstädte, darunter Düsseldorf und München, einen strukturellen Leerstand ehemaliger Büroimmobilien. Gleichzeitig herrscht ein erheblicher Mangel an bezahlbarem Wohnraum, sowohl für neu zugewanderte Arbeitskräfte als auch für wohnungslose Menschen mit verwertbaren Bildungs- und Berufsqualifikationen.

Die gezielte Umnutzung leerstehender Bürogebäude zu Boarding-Häusern, die internationale Fachkräfte und wohnungslose Menschen ab einem definierten Bildungsniveau gemeinsam aufnehmen, stellt eine kurzfristig realisierbare, wirtschaftlich tragfähige und sozialintegrative Lösung dar. Voraussetzung hierfür ist die konsequente Anpassung der Bestandsgebäude an geltende bau- und brandschutzrechtliche Anforderungen sowie ein professionelles sozialräumliches Betreuungskonzept.

2. Zielsetzung

Ziel dieses Strategiepapiers ist es, einen strukturierten Rahmen für die Umnutzung von Bürogebäuden zu Boarding-Häusern zu definieren. Im Mittelpunkt stehen dabei:
• die kurzfristige Schaffung von Wohnraum für Fach- und Pflegekräfte aus China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten,
• die soziale Stabilisierung und Reintegration wohnungsloser Menschen ab einem definierten Bildungs- und Qualifikationsniveau,
• die Förderung einer reibungslosen Integration durch zentrale, gut angebundene Wohnstandorte,
• die nachhaltige Nutzung bestehender Gebäudesubstanz zur Vermeidung zusätzlicher Flächenversiegelung,
• die vollständige Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Bereich des Brandschutzes.

3. Zielgruppen

Das Vorhaben richtet sich an folgende Zielgruppen:
• neu ankommende Fach- und Pflegekräfte aus China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen, Pflege, Logistik und ÖPNV,
• wohnungslose Menschen mit abgeschlossener Schul- oder Berufsausbildung bzw. nachweisbarer Qualifikation und Integrationsperspektive,
• Trägerinstitutionen, Kommunen und Arbeitgeber wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Verkehrsunternehmen,
• Immobilienbesitzer, Projektentwickler sowie Städte wie Düsseldorf oder München,
• zuständige Brandschutzbehörden, Bauaufsichtsämter, Sozial- und Integrationsstellen.

4. Strategische Maßnahmen

4.1 Machbarkeitsprüfung und Potenzialanalyse
• Identifikation leerstehender Bürogebäude mit Umnutzungspotenzial in Städten wie Düsseldorf oder München,
• Bewertung der baulichen Substanz, der Grundrissstruktur sowie der verkehrlichen und sozialen Infrastruktur,
• Analyse der Eignung für eine gemischte Belegung (internationale Fachkräfte / wohnungslose Personen),
• frühzeitige Abstimmung mit Bauaufsicht, Brandschutz- und Sozialbehörden zur Klärung der Genehmigungsfähigkeit.

4.2 Brandschutzplanung und bauliche Anpassung
• Erstellung objektspezifischer Brandschutzkonzepte durch zertifizierte Fachplaner,
• Umsetzung erforderlicher Maßnahmen, insbesondere:
o Herstellung und Sicherstellung ausreichender Flucht- und Rettungswege (Treppenhäuser, Notausgänge),
o Installation von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie Brandmeldeanlagen,
o Anpassung der Feuerwiderstandsklassen von Türen, Decken und Wänden,
o Installation von Sicherheitsbeleuchtung sowie barrierefreien Erschließungselementen,
• Einbindung der örtlichen Feuerwehren, beispielsweise in Düsseldorf oder München, zur begleitenden fachlichen Beratung.

4.3 Umbau und Innenraumanpassung
• Beauftragung von Architekturbüros mit nachgewiesener Erfahrung in der Umnutzung von Bestandsimmobilien,
• Schaffung von Einzelzimmern sowie kleineren Wohneinheiten mit Gemeinschaftsflächen nach Boarding-Haus-Standard,
• funktionale Trennung von Rückzugs-, Arbeits- und Gemeinschaftsbereichen,
• Integration interkultureller und sozialer Anforderungen, etwa durch Gemeinschaftsküchen, Aufenthaltsräume, Gebets- und Ruheräume.

4.4 Integration, Betreuung und soziale Steuerung
• Kooperation mit Sozialträgern, Wohnungslosenhilfen, Migrationsdiensten und Anbietern von Sprach- und Qualifizierungsangeboten,
• Definition klarer Zugangskriterien für wohnungslose Menschen (Bildungsstand, Integrations- und Erwerbsperspektive),
• Einrichtung verbindlicher Haus- und Nutzungskonzepte zur Konfliktprävention,
• Bereitstellung von sozialpädagogischen Ansprechpartnerstrukturen vor Ort,
• Sicherstellung der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie an Nahversorgungsangebote.

4.5 Finanzierung und Fördermittel
• Prüfung und Nutzung öffentlicher Förderprogramme, insbesondere der Städtebauförderung, der Wohnraumförderung in NRW und Bayern sowie sozialer Integrationsprogramme,
• finanzielle Beteiligung von Arbeitgebern, Arbeitgeberverbänden sowie der Städte Düsseldorf oder München,
• Entwicklung eines tragfähigen Betreibermodells, etwa durch gemeinnützige Wohnbaugesellschaften, Sozialträger oder Public-Private-Partnerships.

5. Zeitplan (Grobraster)
Phase Zeitraum Maßnahmen
Phase 1: Analyse & Planung Q1 2026 Standortauswahl, Abstimmung mit Behörden
Phase 2: Umbauvorbereitung Q3 2026 Genehmigungen, Brandschutzplanung
Phase 3: Umbau & Ausstattung Q4–Q2 2027 Bauliche Umsetzung, Möblierung
Phase 4: Bezug & Integration ab Q3 2027 Einzug, Betreuung, Integrationsprogramme

6. Erfolgsfaktoren
• transparente und kontinuierliche Kommunikation mit Bau-, Brandschutz- und Sozialbehörden,
• klare Belegungskriterien und professionelles soziales Management,
• interkulturelle und sozialpädagogische Begleitung der Bewohnerschaft,
• wirtschaftlich solides und langfristig angelegtes Betreibermodell,
• Akzeptanz im Quartier durch frühzeitige, offene und kontinuierliche Kommunikation.

7. Risiken und Gegenmaßnahmen
Risiko Gegenmaßnahme
Verzögerungen durch behördliche Auflagen frühzeitige und kontinuierliche Einbindung der zuständigen Stellen

Ablehnung durch die Anwohnerschaft Informationsveranstaltungen, Einbindung lokaler Akteure
Finanzierungsengpässe Kombination mehrerer Förderquellen, Beteiligung privater Investoren
Nutzungskonflikte im Boarding-Haus klare Hausordnung, soziale Steuerung, Vor-Ort-Betreuung

8. Fazit

Die Umnutzung leerstehender Bürogebäude zu Boarding-Häusern für internationale Fach- und Pflegekräfte sowie für wohnungslose Menschen mit Integrationsperspektive stellt einen strategisch bedeutsamen, sozial ausgewogenen und städtebaulich nachhaltigen Ansatz dar. Der Umbau unter konsequenter Einhaltung eines abgestimmten Brandschutzplans bildet dabei die zentrale Voraussetzung, um kurzfristig Wohnraum zu schaffen, soziale Teilhabe zu fördern und gleichzeitig dem Fachkräftemangel insbesondere in Städten wie Düsseldorf oder München wirksam zu begegnen.

9. Nächste Schritte

1. Vorstellung des Projekts bei den zuständigen Stellen der Städte, beispielsweise Düsseldorf oder München (Bauamt, Wohnungsamt, Sozial- und Integrationsstellen),
2. Einrichtung eines interdisziplinären Projektbeirats mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft,
3. Umsetzung eines Pilotprojekts mit wissenschaftlicher Begleitung und dem Ziel der Übertragbarkeit auf weitere Städte.


für internationale Fach- und Pflegekräfte sowie integrierbare wohnungslose Menschen
Stand: Januar 2026

Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr

Executive Summary
Deutschland steht gleichzeitig vor drei strukturellen Herausforderungen: einem massiven Fach- und Pflegemangel, einem akuten Wohnungsmangel in Ballungsräumen sowie wachsendem Leerstand von Büroimmobilien. Dieses Positionspapier fordert eine politische Neuausrichtung, die diese Herausforderungen gemeinsam adressiert.

Die IGTV schlägt vor, leerstehende Bürogebäude systematisch zu Boarding-Häusern umzunutzen. Diese sollen internationalen Fach- und Pflegekräften aus China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie wohnungslosen Menschen mit Bildungs- und Integrationsperspektive zur Verfügung stehen. Voraussetzung ist die konsequente Umsetzung eines genehmigungsfähigen Brandschutz- und Sozialkonzepts.

1. Politischer Handlungsdruck
• Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, in der Pflege, im ÖPNV und in der Logistik gefährdet die Daseinsvorsorge.
• Kommunen verfügen über tausende Quadratmeter leerstehender Büroflächen, die ihrer ursprünglichen Nutzung nicht mehr zugeführt werden.
• Wohnungslosigkeit und verdeckte Wohnungsnot nehmen zu, obwohl ein Teil der Betroffenen über Schul-, Berufs- oder Studienabschlüsse verfügt.
Fazit: Getrennte Einzelmaßnahmen sind ineffizient. Es bedarf integrierter Lösungen.

2. Politische Zielsetzung
Die Politik auf kommunaler und Landesebene wird aufgefordert,
1. die Umnutzung leerstehender Bürogebäude zu Boarding-Häusern aktiv zu ermöglichen,
2. Wohnraum für internationale Fachkräfte als Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge anzuerkennen,
3. integrierbare wohnungslose Menschen gezielt in Wohn- und Qualifizierungsmodelle einzubinden,
4. Genehmigungs- und Förderstrukturen ressortübergreifend zu bündeln (Bauen, Soziales, Integration, Wirtschaft).

3. Kernforderungen der IGTV

3.1 Baurecht & Brandschutz
• Beschleunigte Genehmigungsverfahren für Umnutzungen im Bestand.
• Einheitliche Auslegung von Brandschutzanforderungen für Boarding-Häuser.
• Frühzeitige Einbindung von Feuerwehr und Bauaufsicht als Standard.

3.2 Wohnen & Integration
• Anerkennung von Boarding-Häusern als eigenständige Wohnform zwischen Wohnheim und regulärem Mietwohnen.
• Verbindliche soziale Steuerung statt reiner Unterbringung.
• Klare Belegungskriterien und Hauskonzepte zur Sicherung von Stabilität und Akzeptanz.

3.3 Finanzierung
• Kombination von Wohnraum-, Städtebau- und Integrationsförderung.
• Beteiligung von Arbeitgebern mit Fachkräftebedarf.
• Öffnung bestehender Programme für gemischte Zielgruppenmodelle.

4. Nutzen für Kommunen und Länder
• Entlastung der Wohnungsmärkte ohne zusätzliche Flächenversiegelung.
• Sicherung der Daseinsvorsorge durch stabile Fachkräftebindung.
• Reduktion von Wohnungslosigkeit durch strukturierte Reintegration.
• Aufwertung von Quartieren durch Reaktivieru

5. Politischer Appell

Die IGTV fordert Städte wie Düsseldorf oder München sowie die Länder Nordrhein-Westfalen und Bayern auf,
• Pilotprojekte politisch zu priorisieren,
• ressortübergreifende Projektteams einzurichten,
• und rechtliche wie finanzielle Rahmenbedingungen aktiv anzupassen.

Boarding-Häuser sind kein Sozialexperiment, sondern eine pragmatische Antwort auf reale Engpässe.

6. Nächste politische Schritte

1. Beschlussfassung zur Einleitung eines kommunalen Pilotprojekts.
2. Einrichtung eines politischen Lenkungskreises.
3. Bereitstellung von Anschubfinanzierung und Förderkulissen.
4. Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation mit Blick auf Skalierbarkeit.

IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr
Integration sichern. Fachkräfte gewinnen. Städte stabilisieren.

wie China, Indien und Vereinigten Arabischen Emiraten durch Bebauung geeigneter Flachdächer mit Container-Apartments aus China
Stand: Januar 2026
Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr

1. Ausgangslage / Problemstellung

Deutschland steht vor einem akuten Fachkräftemangel – insbesondere in den Bereichen Pflege, Logistik und Technik. Im Rahmen internationaler Partnerschaften – etwa mit China, Indien und den Vereinten Arabischen Emiraten – werden hochqualifizierte Fach- und Pflegekräfte nach Deutschland vermittelt.

Ein zentrales Hindernis bei der kurzfristigen Integration dieser Fachkräfte ist jedoch der Mangel an bezahlbarem, sofort verfügbarem Wohnraum.

2. Zielsetzung

Ziel ist es, kurzfristig beziehbare, funktionale und bezahlbare Wohnheime für chinesische, indische und/oder Pflegefachkräfte aus den Vereinten Arabischen Emiraten zu schaffen, indem ungenutzte Flachdächer geeigneter öffentlicher und privater Gebäude mit modularen, vorgefertigten Apartment-Containern aus China bebaut werden.

3. Strategischer Lösungsansatz

3.1 Nutzung bestehender Infrastruktur
• Identifikation von tragfähigen Flachdächern (z. B. auf Schulgebäuden, Lagerhallen, Behörden, Parkhäusern)
• Kooperation mit städtischen Wohnbaugesellschaften, privaten Immobilienhaltern und Genossenschaften
• Nutzung von bereits erschlossenen Grundstücken spart Zeit und Kosten

3.2 Einsatz modularer Wohncontainer aus China
• Vormontierte, voll ausgestattete Wohnmodule (inkl. Sanitär, Küche, Klima, WLAN)
• In 20- bis 40-Fuß-Containern untergebracht – stapelbar und schnell montierbar
• Lieferzeit aus China: 8–12 Wochen
• Hohe Wohnqualität bei niedrigen Herstellungskosten

3.3 Vorteile des Container-Wohnraum-Modells
• Schnelle Realisierbarkeit (unter 6 Monaten)
• Temporäre oder dauerhafte Nutzung möglich
• Rückbau- und Wiederverwendbarkeit der Module
• Skalierbarkeit nach Bedarf (1–100 Einheiten pro Standort)
• Minimale Eingriffe in die Umwelt (kein Flächenverbrauch am Boden)

4. Umsetzungsschritte

Phase Maßnahmen
1. Planung - Identifikation geeigneter Dächer
- Baurechtliche Prüfung (Statik, B-Plan, Genehmigung)
- Gespräche mit Eigentümern und Kommunen
2. Kooperation - Vereinbarungen mit chinesischen Herstellern
- Abstimmung mit Bauaufsicht, Brandschutz, Arbeitsschutz
- Einbindung von Integrationsstellen und Sozialträgern

3. Umsetzung - Bestellung und Transport der Module (Zoll, Logistik)
- Aufbau mit lokalen Partnerfirmen (Elektrik, Anschlussarbeiten)

4. Betrieb | - Verwaltung durch Wohnungsbaugesellschaft, IGTV oder externen Betreiber
- Sozialpädagogische Begleitung bei Bedarf



5. Wirtschaftlichkeit / Finanzierung
• Kosten pro Wohneinheit (voll ausgestattet, inkl. Transport und Aufbau): ab ca. 25.000–35.000 €
• Finanzierungsmöglichkeiten:
o Öffentliche Fördermittel (z. B. KfW, Landesprogramme für Wohnraum)
o Investorenmodelle / PPP-Partnerschaften
o Arbeitgeber-Kooperationen (Wohnraum für eigene Fachkräfte)
• Langfristige Amortisation durch Mieteinnahmen oder Transfer an Wohnungsmarkt

6. Risiken und Lösungsansätze
Risiko Lösungsansatz
Statik-Probleme auf bestimmten Dächern Vorabprüfung durch Bauingenieur + ggf. Verstärkung
Akzeptanzprobleme in der Nachbarschaft Aufklärung, Bürgerbeteiligung, gute Gestaltung
Verzögerung bei Genehmigungen Frühzeitige Einbindung von Behörden
Qualitätsrisiken bei Importcontainern Auswahl zertifizierter Hersteller, Abnahme vor Versand

7. Vorteile für Kommunen, Unternehmen und Fachkräfte
• Schnelle Unterbringung dringend benötigter Fachkräfte
• Keine zusätzlichen Bodenversiegelungen oder Flächenkonflikte
• Sichtbares Engagement für Integration und Wohnraumschaffung
• Verbesserte Standortattraktivität für Unternehmen
• Würdige Wohnbedingungen für internationale Arbeitskräfte

8. Fazit

Der strategische Einsatz von modularen Apartment-Containern auf vorhandenen Flachdächern bietet eine innovative, schnelle und bezahlbare Lösung für den dringend benötigten Wohnraum für ausländische Fachkräfte.

Durch gezielte Partnerschaften zwischen Kommunen, Arbeitgebern, Bauunternehmen und internationalen Lieferanten kann dieses Modell innerhalb weniger Monate Realität werden – ein wichtiger Schritt für eine gelingende Integration und Standortsicherung in Zeiten des Fachkräftemangels.

Initiator & Ansprechpartner:
Jörg Kibbat

Stand: Januar 2026

Autor: Jörg Kibbat
Organisation: IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr

1. Ausgangslage

Deutschland steht vor einem strukturellen und sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel, insbesondere in den Bereichen:
• Pflege- und Gesundheitswesen
• Logistik und Verkehr
• Technische und ingenieurwissenschaftliche Berufe
Im Rahmen internationaler Fachkräftepartnerschaften – u. a. mit China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten – werden zunehmend hochqualifizierte Arbeitskräfte für den deutschen Arbeitsmarkt gewonnen.

Ein zentrales Integrationshemmnis ist jedoch der akute Mangel an kurzfristig verfügbarem, bezahlbarem Wohnraum. Dieser Engpass gefährdet:
• die tatsächliche Aufnahme von Arbeitsverhältnissen,
• die Bindung internationaler Fachkräfte,
• sowie die Standortattraktivität deutscher Kommunen und Unternehmen.

2. Ziel des Positionspapiers

Dieses Positionspapier spricht sich für die zeitnahe Schaffung modularen Wohnraums auf bestehenden Flachdächern aus, um internationale Fach- und Pflegekräfte kurzfristig, würdig und bezahlbar unterzubringen.
Ziel ist es, innerhalb weniger Monate zusätzliche Wohnkapazitäten zu schaffen, ohne:
• neue Flächen zu versiegeln,
• langwierige Neubauprojekte abzuwarten,
• oder den regulären Wohnungsmarkt weiter zu belasten.

3. Kernforderung

Bund, Länder und Kommunen sollen die Bebauung geeigneter Flachdächer mit modularen, vorgefertigten Apartment-Containern als strategisches Instrument der Fachkräftesicherung anerkennen und aktiv unterstützen.

4. Lösungsansatz im Überblick

4.1 Nutzung bestehender Flächen
• Aktivierung ungenutzter Flachdächer (z. B. auf:
o Schulen
o Behörden
o Parkhäusern
o Gewerbe- und Logistikhallen)
• Kooperation mit:
o kommunalen Wohnungsbaugesellschaften,
o privaten Eigentümern,
o Genossenschaften

Vorteil: Erschlossene Standorte sparen Zeit, Kosten und Genehmigungsaufwand.

4.2 Modulare Apartment-Container
• Voll ausgestattete Wohneinheiten (Bad, Küche, Klima, WLAN)
• Containergrößen: 20–40 Fuß
• Stapel- und rückbaufähig
• Lieferzeit: ca. 8–12 Wochen
• Hohe Qualität bei niedrigen Herstellungskosten durch industrielle Vorfertigung

4.3 Flexible Nutzung
• Temporär (z. B. für die ersten 2–5 Jahre)
• Dauerhaft integrierbar
• Nachnutzung oder Versetzung an andere Standorte möglich




5. Umsetzungsempfehlung

Phase 1 – Planung
• Identifikation tragfähiger Dächer
• Statische und baurechtliche Prüfung
• Einbindung der Kommunen und Eigentümer

Phase 2 – Kooperation
• Auswahl zertifizierter internationaler Hersteller
• Abstimmung mit Bauaufsicht, Brandschutz und Arbeitsschutz
• Einbindung von Integrations- und Sozialträgern

Phase 3 – Umsetzung
• Bestellung, Transport und Zollabwicklung
• Montage und Anschluss durch regionale Fachbetriebe

Phase 4 – Betrieb
• Verwaltung durch Wohnungsbaugesellschaften, IGTV oder externe Betreiber
• Optionale sozialpädagogische Begleitung zur Integration

6. Wirtschaftlichkeit
• Kosten pro Einheit: ca. 25.000–35.000 € (inkl. Transport & Aufbau)
• Finanzierungsoptionen:
o Öffentliche Förderprogramme (KfW, Länder)
o Öffentlich-private Partnerschaften (PPP)
o Arbeitgebermodelle (Werks- und Fachkräftewohnen)

Langfristiger Nutzen:
• stabile Mieteinnahmen,
• Entlastung des Wohnungsmarkts,
• nachhaltige Fachkräftebindung.

7. Risiken und Lösungsansätze
Risiko Lösungsansatz
Statische Einschränkungen Frühzeitige Prüfung & Verstärkung
Akzeptanzprobleme Bürgerdialog, architektonische Qualität
Genehmigungsverzögerungen Frühe Behördenbeteiligung
Qualitätsrisiken Zertifizierte Hersteller, Abnahme vor Versand

8. Nutzen für alle Beteiligten

Für Kommunen
• Schnelle Entlastung des Wohnungsmarkts
• Kein zusätzlicher Flächenverbrauch
• Sichtbares Handeln gegen Fachkräftemangel

Für Unternehmen
• Planungssicherheit bei internationaler Rekrutierung
• Attraktivität als Arbeitgeber

Für Fachkräfte
• Sofort verfügbare, würdige Unterbringung
• Erleichterte Integration und Ankunft

9. Schlussfolgerung

Die modulare Dachbebauung mit Apartment-Containern stellt eine pragmatische, wirtschaftliche und nachhaltige Antwort auf den Wohnraummangel für internationale Fachkräfte dar.

Sie verbindet Innovationsfähigkeit, Geschwindigkeit und soziale Verantwortung und sollte daher als strategisches Instrument der Fachkräftepolitik in Deutschland etabliert werden.

Initiator & Ansprechpartner
Jörg Kibbat
IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr

für medizinisches Fachpersonal aus Drittstaaten sowie sozial befähigte wohnungslose deutsche Bürger
Stand: Januar 2026

Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr


1. Ausgangslage

Deutschland steht vor mehreren strukturellen Herausforderungen:
1. Akuter Fachkräftemangel im Gesundheitswesen:
Bis 2035 wird ein zusätzlicher Bedarf von über 500.000 Pflege- und Gesundheitsfachkräften erwartet.
2. Steigende Anzahl verwahrloster und gesundheitlich belasteter Immobilien („Schrott-Immobilien“):

Diese sind gekennzeichnet durch:
o starke Vermüllung und hygienische Verwahrlosung,
o Schimmel, Schädlings- und Parasitenbefall,
o soziale Konflikt- und Gewaltpotenziale in den betroffenen Quartieren.

3. Risiko für öffentliche Gesundheit:
Durch organische Abfälle, Fäkalien, Ungeziefer und stehende Feuchtigkeit entstehen mikrobiologische Belastungsräume, die sich als Ausgangsorte für Infektionsketten und pandemische Ereignisse entwickeln können.

4. Wachsende Zahl wohnungsloser Bürger mit Bildungspotenzial:
Viele verfügen über:
o schulische oder berufliche Qualifikationen,
o soziale Kompetenzen und Kommunikationsstärke,
o aber keinen Zugang zu stabilem Wohnraum und gesellschaftlicher Teilhabe.

2. Zielsetzung

Das Strategiepapier verfolgt folgende Ziele:
Zielbereich Zielbeschreibung
Gesundheitsschutz Beseitigung von Gefahrenräumen durch Verwahrlosung und Vermüllung.
Schaffung von Wohnraum Entwicklung moderner Boarding-Häuser für integrativ ausgewähltes medizinisches Fachpersonal.
Soziale Teilhabe Integration wohnungsloser deutscher Bürger mit Bildungspotenzial, die als soziale Mentoren und Lernbegleiter eingebunden werden. Ausschlusskriterium sind Aggressoren und/oder Suchtkranke (Alkohol und BTM)
Rechtssicherheit Enteignung nur als Ultima Ratio nach klar nachweisbarer Gefährdungslage und Verweigerung angemessener Mitwirkung des Eigentümers.

3. Strategische Begründung

a) Gesundheitliche Prävention
Verwahrloste Immobilien können mikrobiologische Gefahrenräume darstellen. Öffentliche Gesundheit ist ein anerkanntes Gemeinwohlziel gemäß Art. 14 Abs. 3 GG.
Wenn Eigentümer notwendige Maßnahmen beharrlich verweigern, kann eine Enteignung verhältnismäßig und rechtlich zulässig sein.

b) Öffentliche Sicherheit und Ordnungsrecht
In Fällen, in denen illegale und/oder gewaltbereite Bewohner:
• Integrationsangebote sabotieren,
• die Nachbarschaft bedrohen,
• oder durch Vermüllung bewusst Seuchensituationen begünstigen, ist die Räumung rechtlich und ordnungsrechtlich geboten.

Sie erfolgt jedoch stets gerichtlich angeordnet, dokumentiert und verhältnismäßig. Diese kann aber gemäß einer Seuchenprävention beschleunigt werden.

c) Fachkräftesicherung
Deutschland benötigt qualitativ gut bis sehr gut ausgebildetes Personal aus Drittstaaten mit B2/C1-Sprachniveau und anerkannter Qualifikation. Boarding-Häuser bieten soziale Stabilität, Spracherhaltung, Berufsentwicklung und interkulturelle Begleitung.

d) Soziale Innovation: Unterstützung durch wohnungslose Deutsche
Wohnungslose Bürger mit besonderem sozialem oder pädagogischem Potenzial können:
• sprachliche Unterstützung und Alltagsbegleitung leisten,
• Brücken zwischen neuer und bestehender Gemeinschaft bilden,
• Präventiv gegen Instrumentalisierung, Kriminalisierung und/oder Radikalisierung schützen
• Erneuter Bildung von Parallelgesellschaften vorbeugen
• sozialpädagogische Entlastung sichern.

Sie erhalten im Gegenzug:
• sicheren Wohnraum,
• eine Bonuskarte mit Rabatten für ÖPNV, Lebensmittel, Hygieneprodukte,
• Zugang zu Qualifizierungskursen und ggf. Förderprogrammen zur Reintegration ins Berufsleben.

4. Umsetzungskonzept

Phase 1 – Identifikation
Kommunale Erfassung, Bewertung und Priorisierung gefährdeter Immobilien.

Phase 2 – Rechtliche Verfahren
•Vorrang: Sanierungsauflagen und Verhandlung mit Eigentümern
• Erst wenn keine Kooperation erfolgt → Enteignung als letzte Maßnahme (§85–89 BauGB)

Phase 3 – Sanierung & Finanzierung
• KfW-Programme
• Landesmittel
• PPP-Modelle
• Einbindung gemeinnütziger Träger und Pflegeverbände

Phase 4 – Nutzung & Sozialbetrieb
• Boarding-Häuser mit:
o Möbliertem Wohnraum
o Gemeinschaftsräumen
o Sprach- und Integrationscoaching
o Sozialmanagement
• Wohnungslose Mentoren erhalten:
o Begleitwohnen
o Bonuskarte-System
o Perspektiv- und Qualifizierungsprogramme

5. Erwartete Wirkungen

Bereich Wirkung
Gesundheit Reduktion von Infektions- und Hygienerisiken
Wohnraum Schaffung neuer, qualitätsgesicherter Lebensräume
Arbeitsmarkt Stabilisierung des Gesundheitssektors
Soziale Integration Förderung von Begegnung, Respekt, Teilhabe
Kommunale Sicherheit Rückgang illegaler Nutzung und kriminalitätsnaher Zonen

6. Schlussfolgerung

Die kombinierte Sanierung, rechtssichere Umwidmung und soziale Neuorganisation verwahrloster Immobilien stellt eine zukunftsorientierte, ethisch verantwortliche und ökonomisch sinnvolle Lösung dar.

Sie verbindet Gesundheitsschutz, Arbeitsmarktstabilisierung, Integration und soziale Teilhabe.

Deutschland kann damit ein neues Modell sozial-verantwortlicher Stadtentwicklung etablieren – resilient, human, nachhaltig.

für medizinisches Fachpersonal und qualifizierte wohnungslose Bürger
Stand: Januar 2026

Autor: Jörg Kibbat / IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr


1. Politische Ausgangslage

Deutschland steht vor einem strukturellen Engpass im Gesundheits- und Pflegewesen, der sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. Zugleich nimmt die Anzahl verwahrloster, hygienisch gefährdender und sozial destabilisierender Immobilien in Städten und Gemeinden zu.

Diese Gebäude sind nicht nur Symbole für fehlgesteuerte Stadtentwicklung, sondern erzeugen konkrete Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung.

Gleichzeitig verfügen viele Kommunen über keine geeigneten Wohnkonzepte, um dringend benötigtes medizinisches Fachpersonal aus Drittstaaten angemessen aufzunehmen – ein zentrales Hindernis für erfolgreiche Gewinnung, Bindung und Integration.

Parallel wächst die Zahl wohnungsloser deutscher Bürger mit vorhandenen sozialen und beruflichen Kompetenzen, denen jedoch der Zugang zu strukturiertem Wohnraum und gesellschaftlicher Teilhabe fehlt.

2. Politische Kernposition

Wir vertreten die Position, dass:
1. Schrott-Immobilien systematisch erfasst, saniert und in gesellschaftlich wertvolle Nutzung überführt werden müssen.
2. Die Enteignung von Eigentümern nur als letzte Maßnahme in Betracht kommt – jedoch rechtlich und gesundheitlich gerechtfertigt ist, wenn:
o öffentliche Sicherheit gefährdet wird,
o Vermüllung epidemiologische Risiken erzeugt,
o Eigentümer Sanierungsauflagen beharrlich verweigern.
3. Die sanierten Gebäude als Boarding-Häuser für qualifizierte Pflege- und Gesundheitsfachkräfte genutzt werden sollen.
4. Ein Teil der Wohnplätze gezielt für wohnungslose, bildungsfähige deutsche Bürger bereitgestellt wird, die:
o Integrations- und Lernbegleitung übernehmen,
o soziale Stabilität in den Wohnstrukturen sichern,
o durch ein Bonus- und Förderprogramm eigene Zukunftsperspektiven aufbauen können.

3. Politische Ziele und Forderungen

Ziel Politische Forderung
Gesundheitsschutz & Prävention Kommunale Sanierungs- und Kontrollpflicht bei gesundheitsgefährdender Verwahrlosung verbindlich stärken.
Wohnraumsicherung Einführung eines Bundesprogramms zur sozialintegrierenden Umnutzung von Problemimmobilien.
Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen Boarding-Häuser als Standardbaustein im Integrationsprogramm von Fachkräften aus Drittstaaten verankern.
Soziale Reintegration Aufbau von Mentorenprogrammen und Bonuskartensystemen für wohnungslose deutsche Bürger mit Bildungspotenzial.
Rechtssicherheit Anpassung der Verwaltungspraxis: Enteignung erst nach Sanierungsverweigerung, nicht als Standardmaßnahme.


4. Politischer Nutzen

Gesundheit & Sicherheit
• Reduktion städtischer Infektions- und Vermüllungsrisiken
• Entlastung von Polizei, Ordnungsamt und Gesundheitsdiensten
Arbeitsmarkt & Versorgungssicherheit
• Sicherung von Pflege-, Krankenhaus- und Ambulanzstrukturen
• Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für Fachkräfte
Soziale Integration & Teilhabe
• Chancenorientierte Integration wohnungsloser Bürger
• Förderung einer solidarischen, nicht spaltenden Migrationspolitik

Kommunale Resilienz
• Aufwertung ganzer Wohnquartiere
• Vermeidung von Ghettoisierung und Verwahrlosungsspiralen

5. Grundsatz der politischen Verantwortung

Dieses Konzept steht für:
• Keine pauschale Ausgrenzung
• Keine Parallelgesellschaften
•Keine Überforderung der Kommunen

Sondern für eine aktive, vorausschauende Sozial- und Stadtentwicklung, die Schutz, Ordnung und menschliche Verantwortung miteinander verbindet.

6. Politischer Auftrag

Bund, Länder und Kommunen werden aufgefordert:
1. Die systematische Sanierung verwahrloster Immobilien als Gesundheits- und Sicherheitsaufgabe anzuerkennen.
2. Boarding-Häuser bundesweit als Modellstandard zur Fachkräftesicherung einzuführen.
3. Wohnungslose mit Bildungspotenzial als Ressource in Integrations- und Community-Building-Prozessen zu stärken.
4. Die rechtlichen Verfahren zur Gefahrenabwehr und Sanierung zu beschleunigen und praktikabler zu gestalten.

Schlussstatement

Eine sozial stabile, gesundheitlich sichere und ökonomisch tragfähige Gesellschaft entsteht nicht durch Stillstand – sondern durch verantwortliche Gestaltung.

Die Umnutzung verwahrloster Immobilien zu Boarding-Häusern ist keine Notlösung, sondern ein zukunftsweisendes Stadt-, Sozial- und Gesundheitsmodell.
BGV Logo
Zurück zum Seiteninhalt